Dez 01 2010
Digitale Kameras und die Kälte
Schnee und winterliche Motive laden auch in der kalten Jahreszeit zum Fotografieren ein. Während mechanischen Kameras die Kälte gar nichts ausmacht, sollte man bei digitalen Kameras Einiges bedenken.
Ein echtes Problem ist Kondenswasser, das auftreten kann, sobald die Kamera ins Warme kommt. Geht es dann wieder zurück in die Kälte, kann das Kondenswasser auf der Kamera und am Objektiv festfrieren.
Sobald man ins Warme kommt, sollte man die Kamera nicht direkt neben die Heizung legen, sondern in der Fototasche für einige Stunden in einem kühlen Raum belassen (z.B. Hausflur). Das bewirkt, dass sich die Kamera langsam erwärmt und abtrocknen kann. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Kondenswasser in die Kamera dringt und diese im schlimmsten Fall die Elektronik beschädigt.
Ein anderes Problem besteht bei manchen Akkus, die bei Temperaturen unter 0° C nicht mehr funktionieren. Am Besten nimmt man Ersatzakkus mit oder trägt den Akku bei Nichtgebrauch der Kamera in der Hosentasche bei sich.
Die Elektronik bleibt von kalten Temperaturen nicht verschont. Allerdings ergibt sich dadurch ein positiver Nebeneffekt. Das Bildrauschen wird reduziert und die Farben werden kräftiger. Wer dies nicht möchte, sollte seine Bilder im RAW-Format aufnehmen und später mit einem Bildbearbeitungsprogramm korrigieren.