Monatsarchiv für März 2010

Mrz 19 2010

Lichtspielereien mit der Kamera

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken

Die Belichtung spielt in der Fotografie eine große Rolle. Wer sich mit Belichtungszeiten auskennt, kann mit kleinem Aufwand große Kunstwerke schaffen. Bei vielen digitalen Kameras hat man die Möglichkeit, zwischen automatischer oder manueller Belichtung zu wählen. Einige Kameras besitzen spezielle Programme, beispielsweise für Landschafts- oder Porträtaufnahmen. Bei diesen Programmen wird die Fotoaufnahme komplett automatisch belichtet. Bei den sogenannten Kreativprogrammen geht es teilweise automatisch zu, das heißt, der Nutzer bekommt Mitsprache gewährt. Allerdings verfügt jede Kamera über andere Funktionen, die man sich anhand des zugehörigen Handbuchs aneignen muss.

Kleine Kunstwerke durch Lichtspiele schaffen

Gerade die engagierten Fotografen sind den Konstrukteuren einer Kamera dankbar, wenn sie zur Erzielung von besonderen Effekten die Belichtung selbst übernehmen können. Der Fotograf weiß, dass Augen sowie Kameras extrem lichtempfindlich sind. Die menschlichen Pupillen öffnen sich weiter, je weniger Licht vorhanden ist. Die fehlende Helligkeit wird dadurch ausgeglichen. In der Fotografie wird die Öffnung der Blende vergrößert, um die geringere Lichtintensität zu kompensieren. Der Aufnahme-Chip einer Digitalkamera kann allerdings das Licht sammeln, was dem menschlichen Auge nicht möglich ist. Hieraus ergibt sich: Je länger der Verschluss geöffnet ist, umso größer die Lichtmenge, die bei unveränderter Blendenöffnung den Sensor erreicht.

Die Belichtungszeiten

Kurz- oder Langzeitbelichtung? Lange Belichtungszeiten lassen bewegte Objekte fließen. Schön anzusehen ist dies bei einem Wasserfall. Je länger die Belichtungszeit ist, umso fließender erscheint der Wasserfall auf dem Foto. Bei kurzer Belichtungszeit friert der Wasserfall ein, als würde die Zeit stehen bleiben, sodass sogar einzelne Wassertropfen erkennbar werden. Beide Varianten ergeben wunderschöne Ergebnisse. Bewegte Motive oder nächtliche Aufnahmen stellen ebenfalls Herausforderungen dar, die mit der passenden Belichtungszeit gut gelöst werden können. Für erfahrene Fotografen stellt das Spiel mit der Belichtung kein Problem dar. Für Anfänger jedoch beginnt erst einmal die lange Zeit des Übens und Herausfindens, welches Motiv mit welcher Belichtungszeit am besten zur Geltung kommt.

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Mrz 12 2010

Fotos zuschneiden

Autor: Andrea. Abgelegt unter Bildgestaltung

Bilder im Handumdrehen gelingen oftmals nur den geübten Fotografen. Das Fotografieren ist die eine Sache, die eigentliche Arbeit allerdings beginnt meist erst danach am Computer. Auf die nachträgliche Bildbearbeitung verzichtet heute kein Fotograf mehr. Selbst Hobbyfotografen bereiten ihre Aufnahmen immer nachträglich noch einmal auf. Spezielle Bildbearbeitungssoftware als Freeware oder Shareware gibt es in großer Anzahl. Ob nun Amateur oder Profi, mit ein wenig Geschick und Kreativität können kleine Kunstwerke geschaffen werden.

Bildgestaltung im Fokus

Die Bildgestaltung ist ein interessantes Thema. Die Fotos von professionellen Fotografen lassen oftmals erkennen, dass sie ihr Motiv immer auf das Wesentliche reduzieren. Das geschulte Auge findet im Bild natürliche Linien und Strukturen. Diese sollten nach Möglichkeit auf der Aufnahme betont werden. Wird beispielsweise eine Brücke als Motiv gewählt, so kann das Brückengeländer als sogenannte Fluchtlinie dienen, die in die Tiefe führt.

 Nicht benötigte Elemente, die versehentlich auf den Bildrand geraten sind, können nachträglich sehr einfach am PC weggeschnitten werden. Auf diese Weise lassen sich Elemente einfach ausradieren, die die gesamte Aufnahme störend beeinflussen. Das Werkzeug im Bildbearbeitungsprogramm hierzu nennt sich „digitale Schere“. Allerdings sollte man mit dem Zuschneiden von Fotos etwas vorsichtig sein. Wird zu viel weggeschnitten, kann die Aufnahme auch schnell einmal ihre Wirkung verlieren.

Ein kleiner Tipp: Befinden sich beispielsweise zwei Elemente auf einem Foto zu weit auseinander beziehungsweise ist zu viel Raum dazwischen vorhanden, können diese Motive mithilfe der entsprechenden Software zusammengeschoben werden. Mit diesem kleinen Trick erhält das Foto eine neue Optik und wirkt viel positiver auf den Betrachter.

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