Monatsarchiv für Juli 2009

Jul 27 2009

Schmuckfotografie

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken, Tipps und Tricks

Das wohl größte Problem bei der Schmuckfotografie sind die Reflexionen, die schnell durch das glänzende und spiegelnde Material entstehen. Auf den ersten Blick fällt es gar nicht auf, dass sich wohlmöglich gerade die Zimmerdecke in dem Schmuckstück spiegelt, auf dem Foto wird es einem allerdings sehr schnell deutlich. An erster Stelle steht somit schon einmal fest, dass der Blitz in jedem Fall ausgeschaltet sein muss. Besser eignen sich eine Softbox (Lichtwanne) und eine Blitzlampe mit Fotostativ.  Das nächste Augenmerk sollte auf der Tiefenschärfe liegen.

Vollautomatische Kameras sind somit schon einmal ungeeignet. Um in der Makrofotografie Tiefenschärfe zu  erzielen, bleibt einem nur das Abblenden. Dazu wird die Blendenöffnung verkleinert und die Blendenzahl angehoben. Die Blendenzahl und die Belichtungszeit sollten also manuell eingestellt werden können. Natürlich gibt es auch gewollte Einspiegelungen.

Mit etwas Übung, der Wahl des Hintergrundes oder zarten Dekorationen und mit dem richtigen Winkel von der Kamera zum Objekt, können wunderschöne Aufnahmen entstehen. Um Freisteller Aufnahmen anzufertigen, kann man beispielsweise eine Hohlkehre verwenden. Hier wird der Hintergrund leicht gewölbt und es entsteht somit ein nahtloser Übergang vom Boden zur Wand. Störende Raumlinien gibt es dann nicht mehr. Dabei muss der Hintergrund nicht immer weiß sein, auch schöne Glanzreflexe entstehen bei der Verwendung von Acryl- Glas. Auch Hochglanz- Druckerpapier kann sich eignen und das perfekte Foto zu erhalten.

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Jul 27 2009

Vogelfotografie

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Eine ganz besondere Herausforderung bietet die Vogelfotografie. Gerade Singvögel sind besonders scheu und auch recht klein. Das absolute Minimum stellt eine Brennweite von 300mm dar und selbst dann gelingt einem nur dann eine gute Aufnahme, wenn man nicht weiter entfernt ist als ca. 3 Meter. Diesen geringen Abstand kann man beispielsweise an  Winterfutterstellen erreichen. Wenn man aber Vögel perfekt ablichten möchte, bewährt sich ein Objektiv mit mindestens 500mm. Gute digitale Spiegelreflexkameras lösen das Problem schon fast auf ihre eigene Weise. Durch den Vergrößerungsfaktor wird aus einem 300mm Objektiv ein 480mm Objektiv. Wenn man dieses Objektiv noch mit einem 1,4x Konverter versieht, erhält man eine Supertele- Brennweite von ca. 672mm.

Für die Vogelfotografie bringt das Zeitalter der digitalen Fotografie eine ganze Menge Vorteile. Bei sehr scheuen Vogelarten kommt man nicht darum herum, sich ein Tarnzelt anzuschaffen. Das ist zwar nicht ganz so bequem, aber das Ergebnis rechtfertigt diesen Aufwand. Wenn man sich im Vorfeld schon über die Lebensräume und die Verhaltensweisen der Vögel informiert, die Vögel erst einmal in Ruhe beobachtet und sie studiert, so kann man darauf hoffen, eine kleine Vorahnung zu erhalten, wann welcher Vogel wo ist und dieses wiederum kann einem eine Menge Zeit im Tarnzelt ersparen.

Etwas einfacher könnte es in einem Naturschutzgebiet werden. Dort sind die Vögel bereits an Spaziergänger gewöhnt, sehen sie nicht mehr als Gefahr und sind somit manchmal schon recht zutraulich. Hier ist die Möglichkeit ein sensationelles Foto einer seltenen Vogelart zu machen relativ groß.

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Jul 18 2009

Nikon D40 im Vergleich zur Nikon D40x

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Als die Nikon D40 auf den Markt kam, sah man bewusst von dem  Thema „Pixel” ab. Sie verfügt „nur” über sechs Millionen Pixel, was allerdings bei üblichen Anwendungen völlig ausreichend ist. Trotzdem oder gerade deswegen kam danach sehr schnell die Nikon D40x raus, die nun über zehn Millionen Pixel verfügt. Ein klassisches Folgemodel ist die D40x allerdings nicht unbedingt, eher die große Schwester. Vor kurzem gewann die Nikon D40 den DIWA Gold Award und das sicherlich nicht zu Unrecht. Zudem wurde bei der D40x die Bildgeschwindigkeit von 2,5 auf 3,0 Bilder pro Sekunde erhöht, die Empfindlichkeit des Sensors wurde auch angepasst.

Das Neue ist der energiesparende Charakter. Bei voll aufgeladenem Akku – einem Lithium- Ionen Akku, der in dem Griff an der Unterseite zu finden ist, kann man bis zu 500 Bilder aufnehmen. Eine neue SD- Karte, die sogenannte SDHC- Karte hat eine Speicherkapazität, die bei 4 GB anfängt. Ganz wichtig ist der ISO-Bereich (Lichtempfindlichkeit). Für grelles Sonnenlicht oder helles Studiolicht ist eine niedrige ISO von 100 schon sehr wichtig. Gewöhnlich reicht die ISO von 100 bis 3200. Beide Spiegelreflexkameras verfügen über ein kompaktes Gehäuse und sind für ambitionierte Anfänger bestens geeignet. Das große LCD- Display ist nicht nur zum Betrachten von Bildern geeignet, es zeigt auch noch Hilfethemen an und die Einstellungen, die man gerade eingestellt hat, findet man auch darauf. Die Bedienungsanleitung kann also getrost Zuhause bleiben. Allerdings funktionieren bei der Nikon D40x nur Objektive mit integriertem Fokussiermotor.

Der Unterschied der beiden Kameras ist gar nicht so groß und man erhält wirklich viel Leistung für sein Geld. Interessant ist noch, dass bei der Nikon D40x, im Gegensatz zur Nikon D40, der Rauschanteil fast noch besser geworden ist. In diesem Fall machen sich also die zehn Millionen Pixel durchaus bemerkbar, wenngleich auch die Nikon D40 schon sehr gut ist. Im Vergleich zu Nikon D200 ist die Nikon D40x fast noch besser. Für die, die vorher noch nie mit einer DSLR- Kamera gearbeitet haben, ist die Handhabung nahezu kinderleicht.

 

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Jul 10 2009

Fotoentwicklung und Digitalfotos online bestellen

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Über viele Bilderdienste im Internet kann man seine Bilddateien entwickeln und sich anschließend die fertigen Fotos über den Postweg nach Hause schicken lassen.

Die Abwicklung ist denkbar einfach. Über ein Bestellformular kann man seine Bilddateien direkt zum Bilderdienst hochladen. Anschließend gibt man die Mengen- und Größenangaben ein und sendet seine Bestellung ab. Man hat dabei viele Möglichkeiten, seine Bilder drucken zu lassen – ob als gewöhnliches Foto, als XXL Poster oder gar auf Leinwand. Auch das Drucken der Bilder auf Tassen und andere Gegenstände ist mittlerweile recht günstig möglich und eine tolle ausgefallene Geschenkidee.

Die digitale Fotoentwicklung ist sehr viel einfacher und kostengünstiger als die frühere aufwändigere Entwicklung von Foto-Filmen, weswegen viele Hobbyfotografen auf die digitale Fotografie umsteigen. Die digitale Fotografie ermöglicht daneben das Selektieren von Bilddateien, das heißt, man muss heute nicht mehr alle Fotos entwickeln lassen, sondern kann sich bestimmte Bilder herauspicken, die besonders gut geworden sind. Man erinnert sich noch an vielen Filmentwicklungen, dass etliche Bilder einfach unbrauchbar waren und sich die Entwicklung manchmal gar nicht lohnte.

Einige Bilderdienste im Internet bieten dem Neukunden günstige Schnupperangebote an oder sogar gratis Fotos. Da lohnt es sich doch einmal, den einen oder anderen Fotoservice zu testen.

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Jul 10 2009

Motive finden

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Hobbyfotografen sind stets auf der Suche nach schönen Motiven. Die Naturfotografie bietet Motive satt, egal wohin das Auge schaut. Insekten, einzelne Blüten, Wälder, Berge, Tälern Seen, das Meer oder ein reißender Fluss.

Es ist aber gar nicht so einfach, die Motive auch wirklich zu sehen. Wie oft läuft man an wunderschönen Blüten vorbei, nur weil sie am Boden kaum als solche zu erkennen sind? Die Welt einmal mit ganz anderen Augen zu sehen, ist eine enorme Herausforderung und muss oft mühselig erlernt werden. Manche Fotografen haben den sogenannten Motiv-Blick. Sie erkennen Motive in ihrer Umgebung sofort. Andere müssen sich diese Fähigkeit erst durch langes Üben aneignen, aber jeder kann das lernen.

Am Besten lernt man das Sehen durch den Sucher der Kamera. Man kann sich aber auch ein Stück Pappe nehmen und daraus ein rechteckiges Feld, quasi als Motivsucher, ausschneiden und seine Umgebung einmal nur durch dieses Rechteck betrachten. Wo sind die Motive, die manche Fotografen so harmonisch aufs Foto bringen? Schon kleinste Richtungsänderungen zeigen uns schon wieder ein ganz anderes Motiv. Probieren Sie das einfach mal aus! In der Wohnung, im Wald, in der Stadt oder was auch immer sie als Motive bevorzugen. Es ist eine interessante Erfahrung, die Welt einmal nur durch einen Motivsucher zu betrachten.

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Jul 03 2009

Beim Fotografieren Markenrecht und Urheberrecht beachten!

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Als Fotograf darf man zwar vieles fotografieren, jedoch nicht jedes Foto verkaufen. Fotos auf denen Markenprodukte wie Colaflaschen, bestimmte Automarken oder Sportmarken abgebildet sind, werden von manchen Marken ausdrücklich untersagt. Fotografiert man beispielsweise eine Gruppe Menschen, die gerade Sport treiben und ein paar Sportschuhe von Nike sind darauf sehr gut mit dem Markenzeichen zu erkennen, darf dieses Foto nicht verkauft werden.

Eine ähnliche Regelung gibt es bei Gebäuden. Gebäude dürfen nur von öffentlichen Wegen und Plätzen aus fotografiert werden, wenn man die Fotos verkaufen will. Einige Gebäude und staatliche Einrichtungen, wie Bahnhöfe und Flughäfen dürfen gar nicht für den Verkauf abgebildet werden. Bei öffentlichen Kunstwerken ist auch einiges zu beachten. Stehen diese auf öffentlichen Plätzen, dürfen diese fotografiert und die Fotos verkauft werden. Gehören die Kunstwerke zu einer Ausstellung oder zu einem Museum, so ist der Verkauf der Fotos auch hier untersagt.

Genauso können Fotos mit Menschen verkauft werden, wenn diese sich dort zufällig wegen einer Veranstaltung aufgehalten haben. Sind aber nur einzelne Menschen dabei abgebildet worden und sind diese auch noch gut darauf zu erkennen, benötigt man von diesen Personen das ausdrückliche Einverständnis zur Veröffentlichung, bzw. Verkauf des Fotos.

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