Monatsarchiv für Juni 2009

Jun 26 2009

Produktfotografie

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Immer wieder werden Fotos von Produkten benötigt. Sei es für Online-Shops, Webseiten oder Blogs. Einen Fotografen dafür zu beauftragen kann ganz schön ins Geld gehen. Deswegen hier ein paar Tipps wie man gute Produktfotos mit kleinem finanziellem Einsatz selbst erstellen kann.

Optimal wäre es, wenn man sich einen beleuchteten Aufnahmetisch kauft. Diese sind schon ab ca. 50 Euro im Handel oder Onlineshops erhältlich. Ein Aufnahmetisch besteht in der Regel aus einer unifarbenen, bestenfalls weißen und/oder schwarzen Grundfläche und Seitenteile in der gleichen Farbe. So kann man bei kleineren Gegenständen sicher gehen, keinen ablenkenden Hintergrund auf das Foto zu bekommen. Daneben verfügen die meisten Aufnahmetische über mindestens zwei Leuchten, die in allen Richtungen verstellt werden können. Mit ihnen kann man die Beleuchtung so einstellen, dass das Produkt zum einen gut beleuchtet wird und Details erkennbar werden, zum anderen lässt sich der Schattenwurf damit reduzieren. Der Schatten kann später auch mit einem Bildbearbeitungsprogramm wegretuchiert werden.

Beim Fotografieren sollte man den Blitz an der Kamera ausschalten und ein Stativ nutzen, um Verwackelungen und Unschärfe zu vermeiden. Am besten löst man die Kamera dabei mit einem Fernauslöser aus, denn schon die geringste Bewegung an der Kamera, kann zur Unschärfe führen.

Aufnahmetische eigenen sich jedoch nur für kleine Produkte. Für größere Produkte benötigt man mehr Raum. Es muss jedoch nicht gleich ein Aufnahmestudio sein, um gute Produktfotos von größeren Gegenständen zu fotografieren. Am Besten räumt man in einem Wohnraum eine Wand frei und verhängt den Hintergrund mit einem unifarbenen Tuch und zwar so, dass ein Teil des Tuches auch den Boden bedeckt. Die Ecke zwischen Wand und Boden kann man abmildern, indem man das Tuch locker in einer Rundung legt. So entsteht der Eindruck, dass das Produkt absolut freigestellt ist. Zwei oder mehrere Standleuchten können bei der richtigen Ausleuchtung helfen. Tageslichtlampen sind hierfür recht gut geeignet, wenn man auf teure Fotolampen verzichten möchte.

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Jun 19 2009

Aktfotografie mit Lichteffekten

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Für die ästhetische Aktfotografie sollte man ein paar Tricks und Kniffe kennen, um schöne Fotos machen zu können. Ein oft geschildertes Problem ist glänzende, fettig wirkende Haut, obwohl es in der Realität anders ist. Oft liegt das an der falschen Beleuchtung und am Make up, falls welches verwendet wurde. Ein wenig Puder kann glänzende Stellen abdecken, so dass diese anschließend auf dem Foto matt erscheinen.

Jedoch kommt es daneben vor allem auf die richtige Belichtung an. Ein direkter Blitz ist immer unvorteilhaft. In professionellen Studios werden deshalb oft mehrere Blitze eingesetzt, die verschiedenen Aufgaben übernehmen. Meist bestehen diese aus dem Hauptlicht, dem Kopfspot, Streiflicht und Gegenlicht. Hierbei kommt es natürlich darauf an, was für ein Resultat erzielt werden soll. Bei Aufnahmen zuhause sollte man statt eines direkten Blitzes besser einen entfesselten Blitz nutzen. Das sind Blitzlichtgeräte, die nicht auf der Kamera montiert werden. Auch Diffuser können den Blitz abmildern und schönere Hauttöne hervorbringen.

Bei der Aktfotografie wird sehr gern mit einer Überbelichtung oder Unterbelichtung gearbeitet, um interessante Effekte zu erzielen. Bei der Überbelichtung ist das Ziel, eine harmonische zarte Einheit mit dem Hintergrund zu erreichen, so dass der Akt wie ein Hauch erscheint. Bei der Unterbelichtung werden in der Regel besonders die Körperkonturen mittels Lichteffekte hervorgehoben.

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Jun 12 2009

Aufsteigende Diagonale wirkt positiver

Autor: Andrea. Abgelegt unter Bildgestaltung

Um sich dies zu verdeutlichen muss man sich ein Foto mit einem diagonal verlaufenden Motiv, beispielsweise eine Linie, vorstellen. Eine Diagonale, die von der linken unteren Bildecke zur rechten gegenüberliegenden oberen Bildkante verläuft, wirkt deutlich positiver als umgekehrt. Nun muss die Diagonale nicht direkt in den Ecken beginnen oder verlaufen, denn hier geht es um die Richtung von unten links nach oben rechts.

Im Grunde sollte es egal sein, in welche Richtungen Linien verlaufen, doch das menschliche Auge nimmt diese Richtungen positiver wahr. Dies kann man einmal selbst ausprobieren.

Genauso haben andere Bildaufbau-Regeln große Wichtigkeit für ansprechende Fotos. Bekannt ist die berühmte Drittel-Regel, bei der das Bild horizontal und vertikal in drei gleichmäßige Bereiche geteilt wird, so dass man verbildlicht 9 Bereiche erhält. Soltärmotive wie beispielsweise ein Baum in einer Landschaft könnte man nun mittig fotografieren. Dies wäre aber recht langweilig, da das Auge das Motiv gleich erfasst und darauf fixiert bleibt. Wird nun der Baum im rechten äußeren Drittel platziert, muss das Auge erst einmal das Motiv anvisieren. Das Foto erhält einfach mehr Spannung.

Auch nicht unwichtig ist, worauf man Schwerpunkte legt. Ein spektakulärer Wolkenhimmel wird oft im oberen Drittel fotografiert – für viele Aufnahmen optimal. Will man aber nun den Schwerpunkt auf den Himmel legen, sollte man zwei Drittel für den Himmel und das untere Drittel für die Landschaft einplanen. Auf diese Weise erhält das Foto eine ganz andere Optik.

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Jun 09 2009

Markoaufnahmen – kleine Dinge entdecken

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Waren Sie auch schon begeistert von den schillernden Farben einer Libelle oder von der Schönheit winziger Blüten, die man sonst einfach übersieht? Dann interessieren Sie sich sicherlich auch für die Makrofotografie, die diese Welt der kleinen Dinge dem Betrachter näher bringt.

Es ist gar nicht mal so einfach, richtige scharfe Makroaufnahmen zu schießen. Oft funktioniert der Autofokus in der Markoeinstellung nicht problemlos, da die Motive nicht immer genügend Kontraste und Details aufweisen. Auch schlechte Lichtverhältnisse erschweren die Makrofotografie.

Abhilfe schafft die manuelle Einstellung der Schärfe. Bei Spiegelreflexkameras lässt sich der Autofokus ausschalten. Ein weiteres Problem sind Verwackelungen. Schon das Umklappen des Spiegels kann eine Erschütterung auslösen. Aufnahmen aus der Hand sind bei der Makroaufnahme so gut wie unmöglich. Deswegen sollte man mit einem Stativ arbeiten und die Spiegelvorauslösung einstellen.

Um eine optimale Schärfe des Motivs zu erreichen, schaut man sich die Fotos am besten direkt vergrößert an. Oft meint man, dass ein Foto gut geworden ist, doch die Vergrößerung zeigt etwas anderes. Daher ist es oft nötig, mehrere Versuche zu starten.

Makro-Objektiv

Beim Kauf eines Makro-Objektiv sollte man unbedingt auf den Abbildungsmaßstab des Objektivs achten. 1.1 zeigt das Motiv in seiner Originalgröße, während es bei 2:1 doppelt und bei 1:2 halb so groß abgebildet wird. Makro-Objektive sind in ihrer Anschaffung meist recht teuer.

Alternativ kann man auch mit Nahlinsen und Zwischenringen arbeiten oder Vorsatzobjektive nutzen, die meist kostengünstiger sind.

Ein Stativ ist wie oben bereits erwähnt ebenfalls notwendig, sowie ein Fern- oder Selbstauslöser.

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