Monatsarchiv für April 2009

Apr 27 2009

Sensor – Staub vermeiden

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein, Tipps und Tricks

Je nachdem wo man fotografiert, lässt sich Staub auf dem Sensor kaum vermeiden. Aber es gibt ein paar Tricks, mit denen man die Gefahr, staubgesprenkelte Fotos zu produzieren, deutlich gesenkt wird.

  • 1. Objektivwechsel: Überlegen Sie vor dem Objektivwechsel, wo Sie sich befinden. Vielleicht an einem Strand oder auf einer Motorrad-Rennstrecke? Dann überlegen Sie vorher gut, wie Sie das Objektiv wechseln können, ohne das Staub auf den Sensor gelangen kann. Eine windgeschützte Stelle kann sinnvoll sein oder wenn das nicht möglich ist, sollte man das Objektiv in der Kameratasche wechseln. Geübte Fotografen können blind ihre Objektive wechseln, was in solchen Situationen von Vorteil sein kann.
  • 2. Rückenwind: Stellen Sie sich immer mit dem Rücken zur Windrichtung und halten Sie das Bajonett nach unten.
  • 3. Schnelligkeit: Wer schnell seine Objektive wechseln kann, ist oft im Vorteil. Wenn Sie das Objektiv von der Kamera entfernt haben, setzen Sie direkt das andere Objektiv auf. Erst danach setzen Sie die Deckel auf das nicht mehr verwendete Objektiv. Eine Linse lässt sich schneller und besser reinigen als ein Sensor.
  • 4. Ventilatoren im Hotelzimmer: Wechselt man das Objektiv auf dem Zimmer, wähnt man sich oft in Sicherheit. Doch geöffnete Fenster oder angeschaltete Ventilatoren bringen nicht nur frische Luft, sondern auch Staub mit sich. Also Fenster schließen und Ventilatoren abstellen.
  • 5. Notfallset für Unterwegs. In die Kameratasche gehört unbedingt ein Blasebalg oder ein Spezialpinsel, mit denen man schnell den Sensor entstauben kann.
  • 6. Auf Nummer Sicher: Wenn Sie eine Sensorreinigung vollkommen entgehen wollen, dann einfach kein Objektivwechsel vornehmen. Mit einem Universal-Zoom ist man auf der sicheren Seite, wenn man in staubreichen Gegenden fotografiert.

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Apr 27 2009

Sensorreinigung – Wenn Staub zur Plage wird

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein, Tipps und Tricks

Da macht man die tollsten Fotos und stellt dann hinterher fest, dass Staub auf dem Sensor die Fotos unansehnlich gesprenkelt hat. Das ist ziemlich ärgerlich und später nur mühselig mit einem Bildbearbeitungsprogramm zu retuschieren. Gute SLR´s haben dafür die Funktion „Sensorreinigung”. In Test wurde aber bewiesen, dass diese Funktion bei den meisten Kameratypen nicht ausreichend ist. Im Test waren Canon 400D, Olympus E-510, Samsung GX-10 und die Sony Alpha 100.

Am Besten schnitt die Olympus E-510 ab, die den Sensor am besten reinigte, ihr folgte die Canon 400D, die nach der Reinigung jedoch noch dreimal mehr Verschmutzung als die Olympus aufwies. Die Sony Alpha 100 schnitt am schlechtesten ab, hinter der Samsung GX-10. Bei den beiden letzteren war die automatische Sensorreinigung nicht besonders gut. Nach der Reinigung hat sich der Verschmutzungszustand nur unwesentlich verbessert.

Fazit: Um eine manuelle Sensorreinigung kommt man wohl nicht herum. Besonders wenn man an Orten fotografiert hat, wo viel Staub in der Luft hing. Beispielsweise an der windigen See oder auf einem Rennplatz. Im Handel sind für die manuelle Sensorreinigung einige Produkte erhältlich.

  • 1. Da gibt es unter anderem das Dörr Sensor-Cleaning System. Das System funktioniert mit einer Druckluftflasche und Saugaufsatz, mit dem der Staub vom Sensor gesaugt wird. Festsitzender Staub kann mittels Swabs feucht entfernt werden. Der Vorteil dieses System liegt darin, dass keine Staubverwirbelungen entstehen. Nachteilig ist sein Preis, der bei knapp 80 Euro pro Set liegt.
  • 2. Blasebalg. Einen Blasebalg zur Sensorreinigung gibt es von einigen namhaften Herstellern und ist für etwa 10 Euro erhältlich. Mit einem Blasebalg lässt sich Staub einfach und effektiv wegblasen. Der Vorteil liegt beim kleinen Preis und seiner einfachen Handhabung. Bei festsitzender Verschmutzung ist er jedoch keine Hilfe.
  • 3. Visible Dust Arctic Butterfly: Hinter diesem klanghaften Begriff verbirgt sich ein rotierender Pinsel. Die Pinselborsten laden sich statisch auf und ziehen den Staub einfach an. Die Reinigungswirkung und auch die Handhabung wurden mit gut bezeichnet. Nachteilig ist jedoch sein hoher Preis, der zwischen 70 und 180 Euro liegt.
  • 4. Methylalkohol plus Wattestäbchen. Wohl die bekannteste Art Sensoren zu reinigen und zudem die günstigste. Der Vorteil liegt darin, dass auch starke Verschmutzung entfernt werden kann. Für losen Staub ist jedoch diese Reinigung nicht notwendig. Der Preis liegt zwischen 3 und 25 Euro, je nach dem ob man einfache Wattestäbchen nutzt oder spezielle Reinigungs-Swabs. Nachteilig: Methylalkohol muss speziell gelagert werden, da er hochentflammbar ist. Zudem greift der Alkohol Lacke an, weswegen bei der Handhabung Vorsicht geboten ist.

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Apr 22 2009

Produktfotografie mit einem Fototisch

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken

Jeder weiß von seinem eigenen Kaufverhalten, dass ein gutes Produktfoto verkaufsfördernder ist. Wer als Privatmensch oder aber auch als Kleinunternehmer Produkte an den Mann oder die Frau bringen will, sollte auf die Produktfotografie großen Wert legen. Es ist dabei nicht notwendig gleich ein Studio einzurichten, denn kleine Produkte lassen sich auch mit einfachen Mitteln hervorragend fotografieren. Wer öfters Produkte fotografieren muss, für den lohnt sich die Anschaffung eines Fototisches. Diese sind ab ca. 50 Euro erhältlich und haben gegenüber einer behelfsmäßigen Lösung, den Vorteil, dass keine Hintergrundabdeckung mehr nötig ist und direkt zwei bis drei Leuchten, für eine optimale Ausleuchtung des Produktes, integriert sind.

Die Leuchten werden so auf das Produkt ausgerichtet, dass es zu keinem oder nur noch zu einem minimalen Schattenwurf kommt. Das das Produkt in einem einwandfreien, bzw. sauberen Zustand ist, sollte selbstverständlich sein. In der Regel benötigt man kein zusätzliches Blitzlicht mehr. Ist es aber dennoch angebracht, sollte man einen externen und abblendbaren Blitz verwenden. Es ist daneben auch sinnvoll, dass Produkt aus mehreren Perspektiven zu fotografieren, um später das ansprechendste Foto auswählen zu können. Fototische, bzw. Aufnahmetische sind auch schon in Koffern erhältlich, so dass diese nicht nur transportabel, sondern auch schnell wieder platzsparend verstaut sind.

Barhocker

Auch Produktfotografie: Barhocker aus Holz

Wer nur ab und an Produktfotos erstellen und nicht in einen Fototisch investieren möchte, der kann auch einen Tisch und zwei Lampen mit ausrichtbaren Lampenschirmen für diesen Zweck nutzen. Der Hinter- und Untergrund sollte dann mit einem einfarbigen Tuch oder Laken verdeckt werden.

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Apr 02 2009

Fotomotiv: Geburtstagsfeier

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Geburtstagsfeiern sind ein prima Beispiel dafür, wo man ganz sicher peinliche Aufnahmen machen kann. Menschen beim Essen und vollen Mündern, hungrige Blicke auf Tellern oder ein absolutes No-Go – Bierflaschen im Vordergrund des Bildes. Kein Wunder, dass sich die Partygäste vor der Kamera drücken, denn niemand möchte in solch ungünstigen Augenblicken abgelichtet werden.

Möchte man einen Geburtstag fotografieren, sollte man den besonderen Tag von Anfang an dokumentieren. Der fertig gedeckte Geburtstagstisch sieht anfangs noch schön und dekorativ aus, deswegen sollte man diesen vorher schon einmal ablichten. Danach kann es weiter gehen, wenn die Geburtstagsgäste eintreffen und die Geschenke überreicht werden. In solchen Momenten lassen sich schöne Stimmungsfotos machen. Beispielsweise die Freude des Geburtstagskindes beim Entgegennehmen der Geschenke oder aber auch die Freude über ein Wiedersehen, sind besonders schöne Momente, die man fotografisch festhalten sollte. Auch lockere Gruppenfotos sind später eine schöne Erinnerung.

Enge Bildausschnitte eignen sich ebenfalls besonders gut, wenn man eine bestimmte Bildaussage erreichen will. Dabei ist es nicht immer wichtig, die betreffenden Personen komplett abzulichten, sondern beispielsweise nur das lachende Gesicht. Noch besser ist es, wenn auf dem Foto erkenntlich wird, worüber sich die Person gefreut hat.

Auch Detailaufnahmen können später eine schöne Erinnerung sein. Z.B. die hübsch verzierte Geburtstagstorte mit den brennenden Kerzen oder die noch verpackten Geschenke. Dabei sollte man darauf achten, dass keine Hintergründe stören. Sollte das schwierig sein, ist es besser, den Ausschnitt enger zu wählen. Auch hierbei gilt, dass es nicht wichtig ist, dass alles auf dem Bild ist, sondern nur das Wesentliche.

Für all diesen Aufnahmen ist die Ausleuchtung sehr wichtig. Mit einer vollautomatischen Kamera ist das gar nicht so einfach. Bei entsprechender Einstellung wird nur der Vordergrund angeblitzt. Deswegen eignen sich hier die Einstellung der Blitzfunktion „slow” oder der Aufhellblitz. Bei diesen Funktionen wird der Hintergrund nachbelichtet. Bei Innenaufnahmen sollte generell auf hartes Blitzlicht verzichtet werden, welches die Farben kalt erscheinen lässt. Besser ist es, dass einfallende Tageslicht zu verwenden oder wie bei einer SLR möglich, die Belichtung manuell einzustellen. Dabei ist es dann in der Regel notwendig, ein Stativ zu benutzen, da man längere Belichtungszeiten kaum aus der Hand fotografieren kann.

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Apr 02 2009

Schwarz-Weiß Fotografie

Autor: Andrea. Abgelegt unter Bildgestaltung

Vor dem digitalen Zeitalter galt die Schwarz-Weiß-Fotografie als Königsdisziplin. Mit der analogen Kamera musste man vor dem Fotografieren entscheiden, welche Effekte man erzielen wollte und entsprechende Filme und Filter auswählen. Heute braucht man das nicht mehr, denn jedes Farbbild, welches mit einer digitalen Kamera aufgenommen wird, lässt sich am PC mit einem Bildbearbeitungsprogramm in ein Schwarz-Weiß Bild verändern.

Schwarz-Weiß Aufnahmen sind jedoch nach wie vor sehr beliebt, denn sie strahlen eine zeitlose Schönheit aus und wirken wie realitätsferne Kunstwerke.

Heute kommt es nicht mehr auf die Auswahl des Schwarz-Weiß-Filmes oder Farbfilter an, sondern nur noch auf das Motiv, aber auch das will gelernt sein. Viele Motive erscheinen auf den ersten Blick für eine Umwandlung in Schwarz-Weiß geeignet. Doch das Endergebnis ist nicht selten ein langweiliges Grau-in-Grau-Bild. Daher sollte man schon bei der Wahl des Motives auf Kontraste achten. Je stärker die Kontraste des Motives sind, umso besser wird das Ergebnis in Schwarz-Weiß.

Bei einer digitalen SLR stehen einem meist schon verschiedene Schwarz-Weiß-Programme zur Verfügung und man kann beispielsweise mit einem Rot- oder Grünfilter experimentieren. Für auf antik-getrimmte Aufnahmen eignet sich auch die Sepia-Tönung, die besonders bei der Portraitfotografie schöne Effekte erzielt.

Mit Bildbearbeitungsprogrammen lassen sich aber auch mittlerweile Fotos in verschiedenen Farben eintönen. Adobe Photoshop ist unter anderem ein Programm, welches viele Tools zum bearbeiten von Tönungen bereit stellt.

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