Monatsarchiv für März 2009

Mrz 14 2009

Zubehör für die Unterwasserfotografie

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Wenn möglich sollte man schon beim Kauf der Kamera darauf achten, dass man später auch das passende Zubehör für Unterwasseraufnahmen bekommt. Die Firma Canon beispielsweise hat für einige beliebte Kameramodelle entsprechende Gehäuse im Programm. Aber auch für Kameras von Nikon oder anderen Herstellern, erhält man für einige Modelle Unterwasser-Zubehör.

Wer eine Profi-Lösung sucht, wird tief in die Tasche greifen müssen, besonders für SLRs. Für ein gutes Unterwassergehäuse zahlt man um die 1200 Euro. Da hat man es mit den Kompakten günstiger, denn solche Gehäuse sind schon ab ca. 250 Euro im Handel erhältlich. Dafür sind die Gehäuse sehr robust und bis 40-90 Metern wasserdicht. Man kann weiterhin Konverter, Blitz und andere Objektive einsetzen. Fotos mit solchen Gehäusen haben Top-Qualität. Für begeisterte Taucher lohnt sich eine solche Anschaffung garantiert.

Neben den Profi-Unterwassergehäusen gibt es sogenannte Tauch-Gehäuse für Kompaktkameras. Diese sind meist bis 30 oder 40 Meter wasserdicht und bieten optimalen Schutz. Allerdings lassen sich bei vielen Gehäusen kein Blitz oder anderes Zubehör einsetzen. Der Preis dieser Tauch-Gehäuse liegt bei 170 bis 300 Euro, je nach Kameramodell und Hersteller.

Günstiger sind Outdoor-Gehäuse oder Allwetter-Gehäuse. Da sie bis ca. 3 Meter wasserdicht sind, reichen sie allenfalls zum Schnorcheln. Auch bei diesen sind die Kameras nicht durch Zubehör erweiterbar und leider sind diese Gehäuse auch nur für weniger Kameramodelle erhältlich. Preislich liegen diese zwischen 80 und 150 Euro.

AquaPacks sind die günstigste Alternative, um eine Kamera wasserdicht zu bekommen. Sie sind bis 5 oder 10 Meter wasserdicht und auch für SLRs erhältlich. Die Bildqualität leidet hierbei etwas durch die Spiegelung. Für Kompaktkameras sind AquaPacks schon ab 10 Euro erhältlich. Für eine SLR kann man mit 200 Euro rechnen. Weniger erfreulich bei AquaPacks ist, dass sich unter Wasser die Verriegelungen, durch unvorsichtiges Hantieren, öffnen können.

Aber es geht auch ohne Unterwassergehäuse oder AquaPack, nämlich mit einer wasserdichten Kamera. Allerdings sind diese nur bis ca. 1,5 Meter wasserdicht und können nicht durch Zubehör erweitert werden. Sie eignen sich höchstens zum Schnorcheln. Preislich liegen solche wasserdichten Kameras bei ca. 260 Euro.

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Mrz 06 2009

Babys fotografieren

Autor: Andrea. Abgelegt unter Bildgestaltung, Tipps und Tricks

Babys werden immer wieder gern fotografiert. Die stolzen Eltern möchten gern jedes Lächeln, eben jeden Moment aus dem Leben ihres Babys fotografisch dokumentieren. Daher findet man in den meisten Babyalben Fotos, die das Baby mit Brei verschmiertem Mund zeigen, bei den ersten missglückten Essversuchen im Alleingang oder niedlich wie ein Püppchen herausgeputzt mit Schirmchen und Teddys posierend.

Auf solche Aufnahmen sollte man aber verzichten. Sie sehen einfach nicht gut aus. Statt das Baby in Pose zu setzen, kann man es animieren und abwarten was passiert. Halten Sie besser natürliche Momente fest. Doch dafür braucht es Geduld und Einfühlungsvermögen, damit das Baby auch auf dem Foto so niedlich ausschaut wie in Wirklichkeit.

Da Babys in den ersten Wochen ein sehr hohes Schlafbedürfnis haben, ist es gar nicht leicht, in den wenigen Momenten nach dem Füttern und Windelwechseln den Zeitpunkt zu erwischen, wo es zufrieden ist und vielleicht einmal ein strahlendes Lächeln zeigt. Gewöhnlich lächeln Babys ab der 5ten Lebenswoche. Schaut es dabei auch noch in die Kamera, hat man ein perfektes Foto.

Auf den Einsatz von Blitzlicht sollte man verzichten, da dies das Baby erschrecken  könnte. Besser fotografiert man in hellen Räumen. Sollte das Licht trotzdem nicht ausreichen, kann man eine Lampe zur Hilfe nehmen. Dabei sollte man aber den Weißabgleich auf Tages- oder Kunstlicht einstellen.

Beim Fotografieren muss man sich nicht immer auf das ganze Motiv fixieren. Ausschnitte sind manchmal sehr viel wirkungsvoller, auch wenn dafür das Baby nicht immer komplett abgebildet wird. Es kommt auf die Bildaussage an – eine Bewegung oder ein Gesichtsausdruck, den man festhalten möchte.

In den ersten Lebenswochen und  -Monaten machen Babys und Kleinkinder eine rasante Entwicklung durch. Vom ersten Greifen, über das erste Krabbel oder Laufen, bis hin zu den ersten Milchzähnen. Fixieren Sie sich beim Fotografieren auf die wichtigen Stellen und Körperteile. Kann das Baby etwas greifen, dann fokussieren Sie auf die kleine Hand. Bei Vollautomatik eignet sich hier die Einstellung „Porträt” sehr gut. Wollen Sie die ersten Zähnchen dokumentieren, wählen Sie einen Ausschnitt, bei dem die Zähne im Mittelpunkt stehen. Warten Sie den Moment ab, wo das Baby sie anstrahlt und die Zähnchen sichtbar werden. Dabei ist es nicht wichtig, dass Baby´s Köpfchen ganz auf dem Foto abgebildet wird. Damit kein Hintergrund von der Aussage ablenkt, sollte man den Hintergrund mit einem einfarbigen Laken abhängen.

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