Monatsarchiv für Februar 2009

Feb 20 2009

Der Polfilter

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Mit dem Polfilter lassen sich Spiegelungen an nichtmetallischen Oberflächen reduzieren, z.B. auf Glas (Schaufensterscheiben, Autoscheiben oder Glasobjekte) oder auf dem Wasser. Besonders im Bereich der Produktfotografie ist der Polfilter ein wichtiges Ausrüstungszubehör, aber auch in der Landschafts- und Reisefotografie ist er unentbehrlich. Günstige Polfilter sind schon ab 40 Euro im Handel erhältlich, Markenfilter kosten schon einiges mehr, etwa um die 70 Euro.

Mit dem Polfilter lassen sich aber nicht nur Spiegelungen reduzieren, sondern auch die Bildfarben manipulieren. Selbst an dunstigen Tagen lassen sich mit dem Polfilter kräftigere Farben erzeugen. Ein blasser Himmel erhält z.B. ein kräftigeres Blau und das oftmals ausgewaschene Grün der Vegetation erhält eine frische Farbe. Objekte die durch Glasscheiben fotografiert werden, verschwinden ohne Filter im Normalfall durch die Spiegelung. Mit einem Polfilter verbessert sich das Motiv wesentlich.

Ebenso lassen sich Lichtreflexe auf Gegenstände drastisch reduzieren, was in der Produktfotografie sehr wünschenswert ist. Ohne Polfilter entstehen oft störende helle Lichtflecken, die teilweise Beschriftungen oder wichtige Details unkenntlich machen.

Insgesamt ist über den Polfilter zu sagen, dass er neben der Spiegelungsreduzierung auch für einen höheren Kontrast und eine verbesserte Farbsättigung sorgt. Die zuletzt genannten beiden Eigenschaften lassen sich aber auch durch professionelle Fotomontage manipulieren. Durch eine Erhöhung der Farbsättigung und des Kontrastes wird ein Foto insgesamt leuchtender.

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Feb 06 2009

Bildrauschen

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

So mancher Fotograf setzt das Bildrauschen kreativ ein, z.B. bei der Schwarzweiß-Fotografie, wenn eine gewisse Dramatik ins Bild gesetzt werden soll. Das ist aber schon eine Ausnahme, denn das Bildrauschen ist ansonsten ein Störfaktor, den man gern beseitigt haben möchte. Mit einer DSLR ist man schon eher auf der sicheren Seite, denn ein größerer Sensor und größere Pixel, vermindern das Rauschen.

Anders bei digitalen Kompaktkameras. Hier ist der Sensor kleiner und der Pixelabstand verringert sich drastisch, daher kommt es bei diesen auch schneller zum gefürchteten Bildrauschen. Dennoch kann man auch bei einer Kompaktkamera einiges machen, um das Rauschen in Grenzen zu halten. Zum Beispiel einen kleineren ISO-Wert wählen. Wenn ISO 800 ausreicht, macht es keinen Sinn ISO 1600 einzustellen. Mit einer guten Ausleuchtung des Motivs kann man auch schon sehr viel bewirken. Hier gilt dann, besser etwas zu hell belichten, denn mit einer Software lässt sich das Bild mit ein paar Klicks leicht abdunkeln, was sogar das Rauschen noch zusätzlich verringert.

Anders herum, also beim Aufhellen, zieht man automatisch auch den Rauschpegel mit hoch, so dass dies leider nicht zum gewünschten Erfolg führt. Aber es gibt trotzdem noch Hilfe bei wichtigen Fotos. Spezielle Software analysiert das Bildrauschen und durch ausgeklügelte Algorithmen wird gesorgt, dass die Bilder nach einer Behandlung deutlich rauschärmer sind. Net Image 5.8 oder Nik Dfine 2.0 sind beispielsweise solche Spezial-Tools, die ab ca. 30 Euro im Handel erhältlich sind.

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