Dez 13 2008
Libellen – flinke Flieger vor der Linse
Wer bewundert nicht phantastische Aufnahmen von Libellen? Diese grazilen schillernden Schönheiten auf ein Foto zu bannen, scheint fast unmöglich, da sie perfekte und flinke Flugkünstler sind. Doch es gibt Tricks, um doch noch an ein begehrtes Libellenfoto zu kommen. Erfahrene Fotografen nutzen früh morgens die Kältestarre der Libellen. Sie sitzen dann recht unbeweglich an Grashalmen am Gewässer und warten auf die wärmende Sonne. Die beste Zeit, das Stativ aufzubauen und schöne Fotos zu machen. Dabei sollte man jedoch den Fluchtabstand einhalten. Große Libellen können bis zu 12 Metern sehen. Kleine Libellen haben eine ungefähre Sichtweite von 80-150 cm. Eine Brennweite zwischen 8-11 ist optimal, um das Insekt freizustellen. Aber damit sind noch nicht alle Schwierigkeiten überwunden, denn gerade am Wasser kann schon leichter Wind ein Grashalm zum Wackeln bringen, was das Scharfstellen ziemlich erschwert. Man wird hierbei viel Geduld und einige Aufnahmen brauchen, bis eine zufriedenstellende Aufnahme im Kasten ist. Natürlich sollte die Libelle genauso viel Geduld aufbringen und sich schön ruhig verhalten, worauf der Fotograf natürlich keinen Einfluss hat.
Libellen im Flug zu fotografieren ist wieder eine Kunst für sich. Belichtungszeiten von mindestens 1/1000 haben sich bewährt. Die Empfindlichkeit sollte auf ASA 400 gestellt werden. Und natürlich ist das wichtigste wieder hierbei, die Geduld und eine Portion Glück, um ein schönes Libellenfoto zu schießen.