Monatsarchiv für Dezember 2008

Dez 13 2008

Libellen – flinke Flieger vor der Linse

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Wer bewundert nicht phantastische Aufnahmen von Libellen? Diese grazilen schillernden Schönheiten auf ein Foto zu bannen, scheint fast unmöglich, da sie perfekte und flinke Flugkünstler sind. Doch es gibt Tricks, um doch noch an ein begehrtes Libellenfoto zu kommen. Erfahrene Fotografen nutzen früh morgens die Kältestarre der Libellen. Sie sitzen dann recht unbeweglich an Grashalmen am Gewässer und warten auf die wärmende Sonne. Die beste Zeit, das Stativ aufzubauen und schöne Fotos zu machen. Dabei sollte man jedoch den Fluchtabstand einhalten. Große Libellen können bis zu 12 Metern sehen. Kleine Libellen haben eine ungefähre Sichtweite von 80-150 cm. Eine Brennweite zwischen 8-11 ist optimal, um das Insekt freizustellen. Aber damit sind noch nicht alle Schwierigkeiten überwunden, denn gerade am Wasser kann schon leichter Wind ein Grashalm zum Wackeln bringen, was das Scharfstellen ziemlich erschwert. Man wird hierbei viel Geduld und einige Aufnahmen brauchen, bis eine zufriedenstellende Aufnahme im Kasten ist. Natürlich sollte die Libelle genauso viel Geduld aufbringen und sich schön ruhig verhalten, worauf der Fotograf natürlich keinen Einfluss hat.

Libellen im Flug zu fotografieren ist wieder eine Kunst für sich. Belichtungszeiten von mindestens 1/1000 haben sich bewährt. Die Empfindlichkeit sollte auf ASA 400 gestellt werden. Und natürlich ist das wichtigste wieder hierbei, die Geduld und eine Portion Glück, um ein schönes Libellenfoto zu schießen.

Ein Kommentar

Dez 07 2008

Wasserfall fotografieren

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Wasserfälle sind ein beliebtes Fotomotiv, jedoch gelingt nicht jede Aufnahme, wie man es sich erwünscht. Einige Fotografen fotografieren einen Wasserfalls so, als bestünde er aus fließender Seide. Wie man diese Technik hinbekommt, wird nachfolgend beschrieben.

Als Objektiv kommt ein starker Weitwinkel in Betracht. Ein 12 mm Weitwinkel liegt schon recht nah beim Fischauge, ist jedoch noch keines, sondern nur ein Super-Weitwinkel.

Die Schärfentiefe erreicht man mit der Zeitautomatik. Zudem wählt man für die Blende die höchste Zahl, die angegeben ist, z.B. f/22, damit alles scharf abgebildet wird.

Bei diesen Einstellungen kommt man um die Verwendung eines Stativs nicht herum, denn bei Blende f/22 bleibt der Verschluss sehr lange offen, so dass man nicht mehr aus der Hand fotografieren kann.

Nur wie erscheint dann der Wasserfall wie ein seidiger Fluss. Alleine die lange Verschlusszeit ermöglicht diese Aufnahmetechnik. Jedoch besteht bei dieser auch die Gefahr des Verwackelns, auch schon beim Druck auf den Auslöseknopf. Profis verwenden daher den Selbstauslöser der Kamera oder eine Fernbedienung.

Für beste Wasserfallfotos sollte man aber auch die richtige Tageszeit wählen. Die Morgendämmerung ist ein idealer Zeitpunkt, da durch die Dämmerung der Verschluss noch ein wenig länger geöffnet bleibt und der Wasserfall noch seidiger erscheint. Das gleiche gilt für den Sonnenuntergang. Es lohnt sich, den richtigen Zeitpunkt abzupassen.

Keine Kommentare