Monatsarchiv für November 2008

Nov 27 2008

Interpoliert- was ist das?

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Der Begriff interpoliert oder Interpolation stammt aus dem Bereich der Digitalkameras und hat nichts mit der Autowäsche zu tun, wie man vielleicht zuerst assoziieren würde. Aber was bedeutet interpoliert im Zusammenhang mit Fotografie?

Bei dem Verfahren der Interpolation werden die Pixelgrafiken vergrößert. Eine Pixelgrafik besteht aus einer bestimmten Anzahl vorhandener Daten, mit dem Verfahren der Interpolation werden neue Bilddaten hinzugefügt, diese Vergrößerung wird allerdings nicht sichtbar sein. Um dies zu erreichen, werden Bildpunkte interpoliert. Dabei kann man zwischen drei

Interpolationsverfahren wählen, die Pixelwiederholung, die bilineare Interpolation und die bikubische Interpolation. Es wird jedoch kein neuer Pixelwert errechnet, sondern ganz einfach schon vorhandene Pixel verdoppelt. Die Pixelwiederholung eignet sich nur für schwarz- weiß Fotos, farbige Bilder werden bei dieser Methode unscharf.

Möchte ein farbiges Bild interpolieren, dann wendet man bilineare Interpolation an. Dabei wird die Anzahl der benachbarten Bildpunkte geschätzt, das Bild wird nun deutlich schärfer. Kauft man nun also eine Digitalkamera gebraucht oder neu, bietet diese heutzutage häufig die Funktion des Interpolierens an. Angegeben sein muss die tatsächliche Pixelleistung der Kamera, häufig findet man dann noch den Wert der Interpolation. Dabei ist die Kamera automatisch in der Lage, die Pixelauflösung zu verdoppeln, damit ein höherer Schärfegrad des Bildes erreicht wird.

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Nov 24 2008

Tiefenschärfe oder Schärfentiefe?

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken

Eigentlich bezeichnen die beiden Begriffe, Tiefenschärfe und Schärfentiefe, den gleichen Zustand. Benannt wird damit Schärfebereich des Motivs entlang der optischen Achse eines optischen Systems. Anders gesagt: Schärfentiefe oder auch Tiefenschärfe bezeichnet den Bereich in dem das Bild scharf ist oder wird. Ein optisches System kann immer nur eine Ebene scharf abbilden. Allerdings ist das Medium, auf dem abgebildet wird, nur begrenzt auflösend. Scharf wird vom menschlichen Auge ein Bereich genannt, in dem Linien und Kanten klare Grenzen aufweisen. Bei der Schärfentiefe geht es also um den Bereich des Bildes, der dem Betrachter noch scharf vorkommt. Es geht also um den Bereich des Bildes, der vor und hinter der eigentlichen Schärfeebene liegt und der noch als “scharf” erachtet wird.

Die Schärfentiefe ist unter den Fotografen ein beliebtes Stilmittel, um besondere Effekte in einem Foto zu erzielen. So kann man mittels dieser Technik das Objekt im Vordergrund unscharf gestalten und die dahinter liegenden Objekte hervorheben. Anders herum genauso, man gestaltet das vordere Objekt scharf und die dahinter liegenden unscharf.

Gerne wird die Schärfentiefe bei Portraitaufnahmen eingesetzt. Abhängig ist die Schärfentiefe vom Blickwinkel des Objektivs. Je größer der Bildwinkel desto größer die Tiefenschärfe. Je länger die Brennweite wird, umso kleiner wird die Schärfentiefe.

Aber auch die Blende der Kamera hat einen Einfluss auf die Tiefenschärfe oder Schärfentiefe.

Mittels einer kleiner werdenden Blende erhöht der Fotograf die Schärfentiefe und ebenso umgekehrt, wird die Blende vergrößert, verringert sich die Schärfentiefe.

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Nov 14 2008

Hochzeiten fotografieren

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein, Tipps und Tricks

Hochzeiten laufen meist nach einem bestimmten Plan ab, so dass sich der Fotograf schon in etwa auf die verschiedenen Abläufe einstellen kann. Neben den üblichen Portraitsfotos nach der Hochzeit, sind aber auch alle jenen Fotos und Schnappschüsse eine schöne Erinnerung die vor und während der Zeremonie gemacht werden. Beispielsweise wenn die Braut sich ihre Brautschuhe anzieht oder der Schleier festgesteckt wird.

Gerade hinter diesen „Kulissen” lassen sich eine Menge Motive für schöne Hochzeitsfotos finden. Auch vor der Trauung finden sich etliche Motive. Nicht selten treffen an solchen Feierlichkeiten Familien nach langer Zeit wieder aufeinander. Wiedersehensfreude ist da vorprogrammiert. Optimal ist es auch, wenn sich vieles im Freien und bei schönem Wetter abspielt. Nach der Trauung lassen sich so z.B. romantische Fotos von dem Brautpaar in der freien Natur schießen. Zusammen auf einer Wiese, verträumt an einem Baum gelehnt oder vor einer Blumenrabatte.

Man sollte die Möglichkeiten, die einem gegeben werden nutzen, denn Hochzeitsfotos lassen sich nicht nachholen. Klassische Portraitsfotos vom Brautpaar und der Familie werden in einem Fotostudio mit entsprechendem Hintergrund gemacht. Für den Fotografen ist es von Vorteil, wenn er vorab vom ganzen Ablauf weiß. Nach der Trauung bleibt meist wenig Zeit zum Fotografieren, da es meist alle eilig haben, zur Hochzeitsfeier zu  kommen. Deswegen ist es ratsam, sich die Plätze der Feierlichkeiten vorher anzuschauen und nach geeigneten Hintergründen zu suchen.

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Nov 10 2008

Gegenlichtaufnahmen

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken

Gegenlichtaufnahmen sind eine besonders reizvolle Technik in der Fotografie, die ein gutes Auge für Motive und das Wissen um die Lichtverhältnisse benötigt. Sehr wirkungsvoll sind Motive wie außergewöhnliche Gebäude, Menschen am Strand, Bäume – alles was sich gut als Silhouetten ablichten lässt. Sonnenflecken die dabei auf dem Foto entstehen können, werden von professionellen Fotografen nicht sonderlich geduldet und es gilt diese zu vermeiden. Jedoch können diese auch schöne Effekte auf Bildern sein. Man muss solche Bilder also nicht gleich aussortieren.

Zum Technischen: Es können immer nur Tipps zu den Einstellungen gegeben werden. Jede Aufnahme ist situationsabhängig, genauso die Einstellungen der Kamera. Deswegen stellen Gegenlichtaufnahmen auch eine große Herausforderung an den Fotografen. Automatische Kameraeinstellungen wie die Mehrfachmessung versagen bei dieser Technik oft bei diesen schwierigen Lichtverhältnissen. Man verwendet hier besser die Spotmessung und ermittelt den mittleren Helligkeitswert im Bild. Auf keinem Fall direkt im Gegenlicht einmessen. Bestenfalls nimmt man eine Belichtungskorrektur vor und zwar 1-2 Blenden im Plusbereich. Gegenstände können eventuell noch zusätzlich mit einem Blitz aufgehellt werden. Die Farbtemperatur könnte man auf 6200K einstellen, damit die „Wärme” des Lichtes beibehalten wird. Bei der digitalen Kamera misst man dann in einen dunklen Bereich ein, hält den Auslöser gedrückt und visiert dann das Motiv an. Optimal ist es auch, wenn man die Sättigung etwas anhebt und die Belichtung etwas shift. Empfehlenswerte Blendenöffnungen liegen bei 8-11.

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