Monatsarchiv für Oktober 2008

Okt 30 2008

Datenrettung

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Die Digitalkamera hat dem Nutzer viele Vorteile erbracht. Was mit der herkömmlichen Kamera das versehentliche Öffnen der Kamerarolle war, ist bei der Digitalkamera ein falscher Tastendruck und plötzlich sind alle Bilder weg, die Speicherkarte ist versehentlich formatiert. Dies ist besonders ärgerlich, wenn es sich um unwiederbringliche Ereignisse handelt. Zwar gibt es im EDV Bereich einige Softwareprogramme, die eigentlich helfen sollen, aber in den meisten Fällen sind die Bilder gelöscht und nicht wieder herzustellen.

Aber es gibt Rettung. Aus dem Bildbearbeitungsbereich gibt es spezielle Software, die darauf ausgerichtet ist gelöschte Bilder oder fehlerhafte Bilder wieder herzustellen. Zu empfehlen ist für solche Fälle das Programm PC INSPECTOR File Recovery 4.x.

Es ist nicht teuer, leistet aber erstaunliches. Das Programm kann die ursprüngliche Uhrzeit sowie das Datum erkennen und wieder herstellen. Ebenso ist es in der Lage Wechseldatenträger automatisch zu erkennen. Der PC INSPECTOR File Recovery 4.x kann sogar Dateien rekonstruieren, bei denen kein Verweis zum Verzeichnis vorhanden ist.

Eine Vielzahl an Dateiformaten wird unterstützt. Der Clou an der Sache, das Programm ist nicht preiswert, es kostet gar nichts, denn auf der Herstellerseite kann man es als Freeware herunterladen. Allerdings ergibt sich aus solchen Programmen nicht nur ein Nutzen, denn die andere Seite ist die, bekommt jemand Falsches eine Speicherkarte in die Hand, ist auch derjenige in der Lage Daten wieder sichtbar zu machen, die eigentlich nicht für ihn gedacht waren. Wer also eine Speicherkarte entsorgen möchte, sollte dies gründlich tun. Soll sie weiter verkauft werden, gibt es wiederum spezielle Programme, welche den Datenträger endgültig und sicher von alten Daten befreien.

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Okt 25 2008

Speicherkarten

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Die Entwicklung der Digitalkameras hat riesige Vorteile für den Verbraucher mit sich gebracht, neben den weitaus schärferen Bildern, passen auch eine größere Anzahl an Fotos auf die Speicherkarte. Zugleich wurden die Prozessoren der Kameras verbessert, so dass sich die Geschwindigkeit der Serienbildaufnahme erhöht hat. Nun nutzt aber allein die Prozessorgeschwindigkeit nichts, wenn die Speicherkarte diese nicht unterstützt und die Bilder gar nicht so schnell auf die Speicherkarte geschrieben werden können.

Leider sind noch nicht so viele Speicherkarten auf dem Markt, so dass man vorher genau hinsehen muss, welche davon wirklich die geforderte Leistung erbringt.

Lexar ist eine der wenigen Firmen, die diese Highperformance Speicherkarten entwickelt hat. Die Serie ist erhältlich von 4 GB bis zu 16 GB und kostet im Schnitt zwischen 50 bis 90 €.

Ein weiterer Hersteller ist Delkin. Aber auch Fuji stellt nach eigenen Angaben die schnellste Speicherkarte der Welt zur Verfügung. Hierbei muss man allerdings etwas suchen, denn nur wenige Shops bieten Fuji Speicherkarten an und deren Preis ist auch nicht zu verachten, sie kosten rund 145 € für nur 8 GB. Wer also die maximale Leistung seiner Kamera auch wirklich ausnutzen möchte, muss beim Kauf der Speicherkarte auf jeden Fall auf deren Kompatibilität achten. Empfohlen werden auf jeden Fall Speicherkarten, welche den UDMA (Ultra- Direkt Memory Access) Modus unterstützen. Hierbei wird das Bild unter Umgehung des Arbeitsspeichers, direkt auf die Speicherkarte geschrieben und dadurch die Schnelligkeit erreicht.

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Okt 17 2008

Belichtungszeiten

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken

Die Belichtungszeit legt die Dauer fest, in der bei der Aufnahme mit einer Kamera das Licht auf den Film/Sensor fällt. Sie wird in Sekundenbruchteilen (oder Sekunden) angegeben und durch den Verschluss der Kamera gesteuert. Damit hat der Fotograf die Möglichkeit die Helligkeit des Bildes zu steuern. Neben der Belichtungszeit haben auch die verwendete Blende und die Empfindlichkeit des Aufnahmemediums Einfluss auf die Helligkeit des Bildes.

Mit der Belichtungszeit kann man also auch des Nachts ein Motiv heller erscheinen lassen oder tagsüber ein Motiv dunkler. Die Belichtungszeit kann je nach eingesetzter Technik von Bruchteilen einer Sekunde bis hin zu Stunden reichen. Zu lange Belichtungszeiten ergeben diese typischen unscharfen und verwackelten Bilder. Für ein scharfes Bild ist also eine ausreichende und optimale Belichtungszeit notwendig. Für den Hobbyfotografen erledigt dies meist die Kamera selbst. Der Profifotograf stellt die Belichtungszeit selbst ein und verwendet dafür auch die richtigen Filme.

Mit Einzug der Digitalkamera fällt dieser Aspekt jedoch weg, da die Bilder auf einer Speicherkarte festgehalten werden und diese keinen Einfluss auf die Belichtung hat. Mit der Belichtung kann man allerdings nicht nur besonders scharfe, helle oder dunkle Bilder erzielen, sondern auch sehr interessante Effekte. Gemessen wird die Belichtungszeit in Sekunden, allerdings in Bruchteilen von Sekunden. 1/60, 1/125, 1/250, 1/500 etc., angegeben ist dabei immer der Wert der Sekunde in der zweiten Zahl, also ein Teil einer sechzigstel Sekunde.

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