Jul
25
2008
Im Prinzip kann man mit jeder herkömmlichen Kamera zu einer Unterwasserkamera umfunktionieren. Dazu benötigt man ein absolut wasserdichtes Gehäuse, welches jedoch die Bedienung der Kamera nicht behindert. Für diesen Zweck sind im Handel verschiedene Gehäuse für die verschiedenen Kameratypen erhältlich.
Unterwassergehäuse sind aus Kunststoff oder Metall. Bei den Metallgehäusen wird eine salzwasserresistente Aluminiumlegierung verwendet, die eloxiert, grundiert und lackiert wird. Kunststoffgehäuse werden aus transparenten und bruchfesten Kunststoff gefertigt. Oftmals finden auch so genannte Aqua-Packs Verwendung. Will man Unterwasseraufnahmen machen, empfiehlt es sich, für die vorhandene Kamera ein UW-Gehäuse anzuschaffen, anstatt eine spezielle Unterwasserkamera zu kaufen. Der Grund liegt auf der Hand. Zum einen kann man mit seiner gewohnten Kamera weiter fotografieren und auch das teure Zubehör wie Objektive weiterhin verwenden. Wer schon eine Spiegelreflexkamera besitzt, würde auch ungern auf eine spezielle Unterwasser-Kompaktkamera zurückgreifen, die ihn in seiner Kreativität einschränkt, da bei diesen die Möglichkeiten weniger vielseitig sind.
Wenn also im nächsten Urlaub die Aussicht auf tolle Unterwasserfotos gegeben ist, sollte man sich frühzeitig ein passendes Gehäuse für seine Kamera besorgen und sich über weiteres spezielles Unterwasser-Zubehör informieren. Die günstigste Variante zu festen Gehäusen sind wasserdicht verschließbare PVC-Beutel, in denen Klarglasfilter für das Objektiv eingebaut sind und die Bedienung der Kamera mittels integrierten Handschuhs ermöglichen. Der Vorteil liegt im günstigeren Preis, der Nachteil darin, dass die Kamera umständlicher zu bedienen ist.
Tags: Aqua Packs, Gehäuse, PVC-Beutel, Unterwasser-Kompaktkamera, Unterwasserfotografie, Unterwassergehäuse, Unterwasserkamera
Jul
18
2008
Die blaue Stunde – auch die Stunde der Künstler, Fotografen, Romantiker und der Träumer. Die blaue Stunde fasziniert jeden, besonders aber Fotografen, die diese Stunde für einmalige Fotos nutzen möchten. Die blaue Stunde, ca. eine viertel Stunde vor dem Sonnenauf- oder nach Sonnenuntergang wo sich die Sonne hinter dem Horizont versteckt und den Himmel tiefblau einfärbt. Mit dieser Lichtfarbe (bzw. dem Restlicht) lässt sich auf Fotos eine atemberaubende Stimmung zaubern. Hierbei nutzt man die Langzeitbelichtung. Lange Verschlusszeiten beginnen bei 1/30 sec. Sie gehen bis in den Minutenbereich und daraus wird schon klar, dass das Fotografieren ohne Stativ hier nicht möglich ist. Die Blenden sollte man dabei soweit wie möglich öffnen, um viel Licht hineinzulassen.
Nachteilig, manchmal aber gewollt ist bei langen Verschlusszeiten der Verwischeffekt, den man beim Ablichten von beweglichen Gegenständen erhält. Hier kann man dann kreativ sein und Bewegung ins Bild bringen. Optimal ist es auch, wenn man sich schon vor der blauen Stunde ein geeignetes Motiv gesucht hat. Jedoch gibt es sie nur bei gutem Wetter. Wer diese kostbaren Minuten verpasst, hat davor oder danach immer noch die Möglichkeit wunderbare Sonnenuntergangs- oder Sonnenaufgangsfotos zu schießen. Blaue Stunden sind leider unzuverlässig, dass zeigt schon, dass sie gar keine Stunde andauert, sondern höchstens 15 Minuten. An manchen Tagen wird man vergeblich auf sie warten und an anderen Tagen, wo das Licht dann besonders toll ist, fehlt natürlich die Kamera oder das Stativ. Also sollte man immer vorbereitet sein und die Gunst der Stunde, bzw. in diesem Fall der blauen, nutzen.
Tags: Blaue Stunde, Blende, Sonnenuntergang, Stativ, Verschlusszeiten