Monatsarchiv für Mai 2008

Mai 30 2008

Nahaufnahmen: Die Welt im Detail

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken

Nahaufnahmen zeigen die Welt im Kleinen – in Details wie man sie nur selten sieht. Das können Nahaufnahmen von Blattadern sein, winzigen Blüten die man ansonsten übersehen würde, Detailaufnahmen von bunten Insekten oder Oberflächen von Gegenständen, die man für selbstverständlich hinnimmt. Solche Aufnahmen versetzen die Menschen immer wieder aufs Neue in Erstaunen und diese Art der Fotografie kann man auch bei schlechtem Wetter in Innenräume betreiben.

Für Nahaufnahmen verwendet man bestenfalls ein Makroobjektiv. Diese sind zwar teuer in der Anschaffung, aber am einfachsten zu handhaben und liefern die beste Bildqualität. Mit solchen Makroobjektiven kann man auch ganz gewöhnliche Aufnahmen machen, wenn man sich beispielsweise ein 55mm Makroobjektiv anschafft.

Bei unbeweglichen Objekten empfiehlt es sich, beim Fotografieren ein Stativ und einen Drahtauslöser zu verwenden. Für neuere digitale Spiegelreflexkameras gibt es auch schon Fernauslöser, die kabellos funktionieren. Wichtig sind auch die Lichtverhältnisse. Mit Tageslicht oder erzeugten Licht sollte man möglichst Schatten vermeiden und die Beleuchtung dementsprechend einstellen.

Bei Nahaufnahmen kommt oftmals nur eine geringe Schärfentiefe zustande. Dies lässt sich vermeiden, wenn lange Verschlusszeiten verwendet werden. Zum Beispiel statt Blende 5,6 sollte man Blende 22 versuchen. Diese langen Verschlusszeiten machen aber ein Stativ unumgänglich.

Günstiger im Preis aber wesentliche schwieriger zu bedienen, sind Balgengeräte und Zwischenringe für die Nahaufnahmen.

Makroaufnahme einer Kettensäge

Detailfoto einer Husqvarna Kettensäge als Beispiel für Makroaufnahmen in der Produktfotografie.

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Mai 23 2008

Wetterstimmungen fotografieren: Gewitter

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Landschaften können bei  zusammenbrauenden Gewitterwolken bedrohlich aussehen. Die dunklen Wolken verleihen ihr eine Tiefe, wie man sie bei einem blauen Himmel nicht hinbekommen würde. Für Fotografen kann es lohnend sein, sich bei einem Gewitter einmal auf Motivsuche zu begeben. Ob nun in der Stadt oder auf dem Land. Motive, die bei einem Gewitter aufgenommen werden, bekommen ein völlig neues Aussehen. Kirchen, Burgen und Schlösser erhalten einen mystischen Touch, ein einzelner Solitärbaum auf einem weiten Feld kann Emotionen ausdrücken, die man bei anderen Wetterstimmungen nicht einfangen könnte.

Bei den Aufnahmen misst man die Belichtung nicht an den Sonnenstrahlen, denn diese sollen ja hell werden. Auch ist zu bedenken, dass der Belichtungsmesser bei sehr dunklen Wolken etwas überbelichtet. Dies sollte man manuell etwas korrigieren. Bestenfalls fotografiert man mit einem Stativ. Wenn man Glück hat, erwischt man sogar einen Blitz, der das Foto zusätzlich noch aufwerten kann.

Bei all der Fotografierfreude sollte aber die eigene Sicherheit nicht zu kurz kommen. Niemals sollte man sich auf einem freien Feld aufhalten, sondern Schutz unter Vordächern, in Gebäuden oder im Auto suchen. Auch die Kamera sollte vor einem plötzlichen Regenschauer geschützt werden.

Besonders schön sieht ein Himmel auch nach einem Gewitter aus, wenn die Wolken wieder aufreißen und die Sonne sich einen Weg durch die dunklen Wolken bahnt.

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Mai 16 2008

Keine Angst vor Nähe: Teleobjektiv oder näher ran ans Motiv

Autor: Andrea. Abgelegt unter Bildgestaltung

Störende Hintergründe können einem schon mal das Fotografieren verleiden. Auch wenn das Objekt, welches man fotografiert hat, gelungen ist, so stört oder lenkt der Hintergrund ab, das Bild wirkt unruhig.

Dies lässt sich verhindern, wenn man einen engeren Bildausschnitt wählt. Nicht immer muss das ganze Objekt fotografiert werden, es kann auch einfach mal ein Ausschnitt sein. Bei der Tierfotografie z.B. – konzentrieren Sie sich auf das Detail, den Kopf, die Augen, auf das was Ihnen wichtig erscheint. Aber man hat nicht immer die Möglichkeit näher an das Motiv zu kommen. In einem solchen Fall verwendet man ein Teleobjektiv.

Im Zoo beispielsweise kann man mit diesem durch die Gitterstäbe eines Geheges hindurch fotografieren, ohne dass diese später auf dem Foto stören. Auch bei Porträtaufnahmen kann man mal einen engeren Bildausschnitt wählen, es muss nicht immer jede Haarspitze mit fotografiert werden. Auf das Wesentliche konzentrieren und einen günstigen Ausschnitt wählen, das ist die Kunst die man üben kann, um bessere und harmonischer Fotos zu schießen.

Für nähere Aufnahmen reicht in der Regel ein 200er Objektiv. Für die Tierfotografie, beispielsweise für Vögel die entfernt sitzen oder für Nahaufnahmen von Libellen oder andere Insekten eignen sich 400er Objektiv besser. Hier muss man jedoch beachten, dass die Lichtverhältnisse umso besser sein müssen, je größer das Objektiv ist. Auch wird ein Stativ ab einem 400er Objektiv nötig. Wer eine ruhige Hand hat, kann auch ein praktischeres Einbein verwenden.

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Mai 09 2008

Wetterstimmungen fotografieren: Regen

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken

Dramatische Wetterszenen können gewöhnliche Städte- oder Landschaftsaufnahmen das gewisse Etwas geben. Die Einbeziehung des Wetters kann aber auch Gefühle vermitteln und somit zum Ausdrucksmittel werden.

Aufnahmen bei Regen macht man bestenfalls unter einem Vordach von einem Gebäude, unter einem großen Regenschirm oder verwendet ein Aquapack, damit die Fotoausrüstung nicht nass wird und beschädigt werden könnte. Bei Regen hat man zwei Möglichkeiten, diesen einzufangen, entweder man „friert” die Tropfen ein oder man verwischt sie. Um einen Regentropfen einzufrieren, verwendet man eine Verschlusszeit von 1/125 sec. oder auch kürzere. Verwischen kann man den Regen, wenn man eine Verschlusszeit von 1/60 sec. wählt. Damit wird der Regen als Streifen dargestellt. Je langsamer die Verschlusszeit, umso länger werden die Streifen. Am besten sieht man Regentropfen, wenn man sie vor einem dunklen Hintergrund fotografiert. Falls die Situation dies nicht ermöglicht, kann man auch weitere Elemente aufs Bild nehmen, die den Regen verdeutlichen. Regenpfützen, Menschen mit Regenschirmen etc.

Durch Regen verändern sich auch die Motive. Blätter von Bäumen erscheinen glänzend und die Farben werden insgesamt dunkler, teils kräftiger. Auch Menschen reagieren unterschiedlich auf Regen. Während Kindern lustig über Pfützen springen, reagieren Erwachsene nicht selten mürrisch bis ärgerlich.

Es müssen also nicht immer Schönwetterfotos sein, denn auch schlechtes Wetter hat seine schönen oder interessanten Seiten.

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