Monatsarchiv für April 2008

Apr 30 2008

Porträtaufnahmen: Auf Augenhöhe mit dem Model

Autor: Andrea. Abgelegt unter Bildgestaltung

Uns allen sind die Schnappschüsse von Kinder, Tieren oder Erwachsenen bekannt, wenn nicht gerade der halbe Kopf fehlt, haben solche Fotos oftmals eine merkwürdige Perspektive, besonders wenn das Model kleiner ist als der Fotografierende. Dazu sollte man einmal diese Schnappschüsse mit Fotos von Profis vergleichen und man wird schnell feststellen, dass sie anders sind und das liegt daran, dass ein Fotograf sich auf Augenhöhe begibt.

Will man beispielsweise Kinder fotografieren, geht man in die Knie oder legt sich nötigenfalls gleich mit auf dem Boden, wenn es sich um ein Krabbelkind handelt. Auch Tierporträts bekommen eine ganz andere Ausstrahlung, wenn man sie nicht von „oben herab” fotografiert sondern einen tieferen Standpunkt einnimmt. Das gleiche gilt beim Fotografieren von erwachsenen Menschen.

Fotografen müssen da schon flexibel sein und wer wirklich tolle Fotos machen möchte, sollte sich auch nicht scheuen, auch  wenn es für Außenstehende komisch aussehen mag, aus der normalen Fotografierhaltung herauszukommen, um neue „Sichtweisen” zu erlangen. Wer älter ist oder aus anderen Gründen nicht mehr so beweglich, der kann sich hier auch mit einem Winkelsucher behelfen. Dieser wird auf den Sucher aufgesteckt und ermöglicht einen guten Winkel von oben aus zu finden. Diese gibt es in der Regel aber nur für analoge und digitale Spiegelreflexkameras.

 

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Apr 24 2008

Ästhetische Aktfotografie

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Die Aktfotografie ist wie die Aktmalerei eines der ältesten Stilrichtungen, die sich auch heute noch nichts von ihrer Beliebtheit eingebüßt hat. Ästhetik bedeutet, sinnliche Wahrnehmung und die Lehre von der Schönheit. Daraus wird klar, dass hier ein klarer Schnitt zwischen ästhetischen Aktbildern und pornografischen Darstellungen gemacht wird. Zu letzteren gehören Aufnahmen, die auf die Geschlechtsorgane abzielen oder eindeutige sexuelle Handlungen zeigen.

Ästhetische Fotos von schönen Körpern sind dagegen weder anstößig noch in irgendeiner Weise abstoßend. Kein Wunder das so mancher Fotograf oder Fotografin früher oder später sich mit dieser Stilrichtung befasst. Wer selbst einmal Aktaufnahmen in den heimischen Wänden machen möchte, sollte zunächst für das richtige Ambiente und Licht sorgen. Auch ist vorher zu überlegen für welche Lichttechnik man sich entscheiden möchte. Beispiele wären hier die High-key und Low-key Aufnahmen.

Die High-key Fotografie ist eine Technik, bei der mit hellen Farbtönen gearbeitet wird. Diese verwendet man hauptsächlich bei der Schwarz-Weiss-Fotografie und ist nicht mit einer unbeabsichtigten Überbelichtung zu verwechseln. Der Hintergrund ist weiß, wobei sich das Model mit weiteren weißen und hellen Tönen davon abhebt.

Die Low-key-Technik ist genau das Gegenteil davon. Hier wird mit dunklen Tönen und sehr gern mit Umrissen gearbeitet. Die vorhandenen Lichtquellen werden so eingesetzt, dass sie bestimmte Motivbereiche hervorheben. Bei der Aktfotografie können es die Kurven und Linien besonders ansprechender Körperregionen sein. Mit beiden Techniken lassen sich auch prima kleine Makel verdecken, indem man sich besonders auf die Vorzüge konzentriert und diese je nach Technik beleuchtet oder im Dunkeln lässt.

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Apr 10 2008

Urlaub: Die Fotoausrüstung und woran man denken sollte

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Die meisten finden besonders im Urlaub Zeit und Muse und vor allem schöne Objekte und Momente, die man festhalten möchte. Doch bevor es in den Urlaub geht, geht es ans Packen der Fotoausrüstung, denn es wäre ja ärgerlich, wenn man erst bei der Ankunft feststellt, dass man das Ladegerät vergessen hat.

Am besten besorgt man sich einen gepolsterten Fotorucksack. Je nach Art, lassen sich darin im unteren gepolsterten Bereich die Kamera und Objektive unterbringen und im oberen Teil die Verpflegung für unterwegs.

An was sollte man alles denken?

· Die Kamera

· Verschiedene Objektive

· UV-.Filter für alle Objektivgrößen. Diese dienen auch gleich als Schutz vor Verschmutzung

· Eventuell ein Polfilter

· Ersatzakkus und das Aufladegerät

· Eventuell ein Aufladegerät fürs Auto

· Externer Blitz für Nachtaufnahmen

· Pinsel und Tuch zum Reinigen der Kamera und Objektive

· Speicherkarten

Fliegt man in den Urlaub, ist es anzuraten, die Kameraausrüstung nicht mit dem Fluggepäck aufzugeben, denn diese ist meisten nicht mit der Gepäckversicherung versichert. Ebenso sollte man es vermeiden, im Urlaub die Kamera im Auto zurückzulassen, denn auch bei einem Einbruch ins Auto, hat diese keinen Versicherungsschutz.

Schutz braucht die Digitalkamera auch bei Ausflügen am Strand oder Wasserfälle. Nichts ist schlimmer für die empfindliche Elektronik als Sand und Feuchtigkeit.

Damit diese auch in solchen Situationen gut geschützt ist, kann man sich ein so genanntes “Aqua Pac” besorgen. Dies sind wasserdichte Schutzhüllen oder -Gehäuse aus Kunststoff, mit denen man sogar Unterwasseraufnahmen machen kann.

Ist die Digitalkamera einmal durch einen Regenschauer oder Spritzwasser nass geworden, sollte man direkt folgende Sofortmaßnahmen einleiten, damit die Kamera keinen Schaden nimmt.

1. Die Kamera sofort ausschalten und den Akku entfernen.

2. Objektiv und Speicherkarte entfernen.

3. Die Kamera mit geöffneten Verschlussklappen einige Tage trocknen lassen.

4. Dabei nicht versuchen, die Kamera zwischendurch anzuschalten! Denn Restfeuchtigkeit kann zu einem Kurzschluss in der Elektronik führen.

5. Wenn möglich, sollte man die Kamera noch einige Tage danach in der Schutztasche, zusammen mit feuchtigkeitsentziehenden Beutelchen, wie man sie von Schuh- oder Elektrogeräteverpackungen her kennt, aufbewahren. Das in den Beutelchen enthaltene Salz entzieht eventuell vorhandene Restfeuchtigkeit.

Für Freunde von Partyreisen empfiehlt sich auch eine Zweitkamera für Schnappschüsse

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Apr 10 2008

Fotografiertip: Kamera gerade halten

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

So mancher mag bei dieser Überschrift den Kopf schütteln und denken, dass ist doch wohl klar. Aber auf meinen Besuchen in diversen Fotocommunitys entdecke ich immer wieder Fotos von Hobbyfotografen, die regelmäßig ein Foto mit einem abfallenden Horizont haben. Bei Wasseraufnahmen schaut es immer so aus, als würde das Meer an einer Ecke auslaufen.

Dabei ist es bei der Digitalkamera heute so leicht, die Kamera wirklich gerade zu halten, indem man sich als Hilfe ein Raster einblendet. Besonders schief werden Fotos, wenn die Kamera für ein Hochformat gedreht wird. Dabei ist es wichtig, die Kamera nicht nur gerade auszurichten, sondern sie auch frontal zum Motiv hin zu halten. Fotografiert man mit einem Stativ, kann es hilfreich sein, sich eine kleine Wasserwaage mitzunehmen, um die Kamera, auf den meist unebenen Untergrund, gerade auszurichten.

Bei Aufnahmen aus der Hand passiert es aber auch oftmals, dass mit dem Abdrücken die Kamera verwackelt wird. Abhilfe bringt hier die richtige Fotografierhaltung. Dabei hält die linke Hand die Kamera so, dass diese nötigenfalls das Objektiv auch manuell einstellen kann und die rechte Hand hält und ist zusätzlich für den Auslöser zuständig. Die Ellenbogen der beiden Arme werden als Stütze fest an den Körper gedrückt. Bei Aufnahmen in der Hocke, können die Oberschenkel ebenfalls als Stütze verwendet werden.

Manchmal ist es auch hilfreich, wenn gerade kein Stativ zur Hand ist, die Kamera auf einen festen Untergrund zu legen. Hier sollte man dann aber darauf achten, dass die Kamera wieder in der Waage ist und nicht schief steht.

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Apr 10 2008

Architekturaufnahmen: Stürzende Linien vermeiden

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken

Wie oft ist es schon passiert? Man wollte als Hotel-Fotograf eine schöne Spiegelung in den Fensterscheiben eines Hochhauses einfangen oder ein historisches Gebäude fotografieren. Das Ergebnis: stürzende Linien. Dies liegt daran, dass unser Auge die Umgebung anders wahrnimmt, als die Kamera. Was für uns gerade aussieht, kommt auf dem Datenchip noch lange nicht so an.

Manche Hobbyfotografen umgehen das Problem, indem sie das Haus nicht frontal, sondern über Eck fotografieren. Dadurch erreicht man zwar eine andere Sichtweise, aber manchmal ist eben genau die Frontansicht gewünscht. Hier hilft nur ein spezielles Objektiv, auch Shift-Objektiv genannt, durch diesen der Betrachtungswinkel manipuliert werden kann. Zudem sollte man das Haus nicht von unten nach oben fotografieren, sondern den Standpunkt so wählen, dass man von der Mitte aus, das ganze Objekt auf den Sucher bekommt. Dafür muss man sich eventuell vom Haus entfernen oder einen höheren Standpunkt einnehmen.

Ebenso kann man versuchen, mit einem Weitwinkelobjektiv zu fotografieren. Dabei wird die Kamera nicht gerade, sondern abgewinkelt gehalten, so dass sich die Linien begradigen. Es bedarf also auch ein bisschen Übung, bis man es heraus hat, wie man die stürzenden Linien am besten vermeidet.

Wenn danach noch etwas schief ist, gibt es auch noch die Möglichkeit, die Linien mit einem Bildbearbeitungsprogramm zu entzerren.

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Apr 04 2008

Perfekte Landschaftsaufnahmen mit der Digitalkamera

Autor: Rico. Abgelegt unter Bildgestaltung

Fast jeder macht im Urlaub Landschaftsaufnahmen, die dann aber doch in den Weiten des PC verschwinden, weil ihnen das gewisse Etwas fehlt, das sie interessant erscheinen läßt. Die heutigen Digitalkameras machen es dem Anwender schon einfach, ohne große Kenntnisse über Blendeneinstellungen und ISO-Zahlen, in jeder Situation gute Fotos zu machen. Bei Landschaftsaufnahmen sollte das entsprechende Programm eingestellt sein. Ist man in den Bergen oder am Wasser, ist es sinnvoll einen UV-Filter vorzusetzen, der einen Blaustich auf den Aufnahmen verhindert und die Farben klarer hervortreten läßt.

Neben der technischen Seite sollte die kreativen Tricks für gute Fotos nicht vernachlässigt werden. Hier ist besonders der Bildaufbau anzusprechen. Fotografen teilen sich das Motiv im Sucher in Dritteln ein. Soll z.B. ein außergewöhnlicher Baum fotografiert werden, so bekommt das Bild mehr Spannung wenn er im ersten oder letzten Drittel des Bildes platziert wird, statt symmetrisch in der Mitte. Das gleiche gilt für einen spektakulären Wolkenhimmel. Hier sollte der Himmel zwei Drittel einnehmen, während das untere Drittel der Landschaft vorbehalten bleibt. Tiefe erzeugt man, indem man ein Objekt aus dem Vordergrund mit in den Sucher nimmt. Dies kann ein Mauervorsprung, ein Zweig oder ähnliches sein. Doch sollte dieses Objekt nicht allzu sehr von der Landschaft ablenken, sondern diese ergänzen.

Ist ein gutes Foto vom Bildaufbau einmal nicht so gut gelungen, kann dieses nachträglich mit einem Fotoprogramm entsprechend beschnitten werden. So lassen sich auch nicht perfekte Fotos noch verbessern.

Bevor es aber auf Fotosafari nach Afrika geht, sollte man etwas üben, damit die Landschaftsaufnahmen dann auch wirklich gelingen.

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