Archiv für die Kategorie 'Tipps und Tricks'

Jun 19 2009

Aktfotografie mit Lichteffekten

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Für die ästhetische Aktfotografie sollte man ein paar Tricks und Kniffe kennen, um schöne Fotos machen zu können. Ein oft geschildertes Problem ist glänzende, fettig wirkende Haut, obwohl es in der Realität anders ist. Oft liegt das an der falschen Beleuchtung und am Make up, falls welches verwendet wurde. Ein wenig Puder kann glänzende Stellen abdecken, so dass diese anschließend auf dem Foto matt erscheinen.

Jedoch kommt es daneben vor allem auf die richtige Belichtung an. Ein direkter Blitz ist immer unvorteilhaft. In professionellen Studios werden deshalb oft mehrere Blitze eingesetzt, die verschiedenen Aufgaben übernehmen. Meist bestehen diese aus dem Hauptlicht, dem Kopfspot, Streiflicht und Gegenlicht. Hierbei kommt es natürlich darauf an, was für ein Resultat erzielt werden soll. Bei Aufnahmen zuhause sollte man statt eines direkten Blitzes besser einen entfesselten Blitz nutzen. Das sind Blitzlichtgeräte, die nicht auf der Kamera montiert werden. Auch Diffuser können den Blitz abmildern und schönere Hauttöne hervorbringen.

Bei der Aktfotografie wird sehr gern mit einer Überbelichtung oder Unterbelichtung gearbeitet, um interessante Effekte zu erzielen. Bei der Überbelichtung ist das Ziel, eine harmonische zarte Einheit mit dem Hintergrund zu erreichen, so dass der Akt wie ein Hauch erscheint. Bei der Unterbelichtung werden in der Regel besonders die Körperkonturen mittels Lichteffekte hervorgehoben.

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Mai 25 2009

Wenn blauer Himmel auf Fotos grau erscheint

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Das wird jeder schon erlebt haben. Man fotografiert bei schönstem Sonnenschein, kein Wölkchen am Himmel und nach der Durchsicht der Fotos nichts als grauer Himmel. Wie kann man so etwas vermeiden?

Dafür gibt es ein paar wichtige Tipps:

  • Um die Mittagszeit ist das härteste Licht. Deswegen sollte man die Vormittag- oder Nachmittagsstunden für Aufnahmen nutzen, dann wenn das Licht weniger hart ist.
  • Die Lichtmessung nicht an hellen Gegenständen oder in schattigen Bereichen ausführen, sondern immer einen Mittelwert suchen und die Kamera dort einmessen.
  • Einen Polfilter verwenden! Dieser lässt die Farben allgemein kräftiger erscheinen. Blauer Himmel bleibt blau und Grünes wird satter.
  • Statt Polfilter kann auch ein Farbverlaufsfilter verwendet werden. Bei der Verwendung muss aber darauf geachtet werden, dass er richtig herum aufgesetzt wird, denn er ist so eingefärbt, dass er von oben nach unten immer heller wird.
  • Hat man keinen dieser Filter zur Hand, kann eine nachträgliche Bearbeitung mit einem Bildbearbeitungsprogramm die Fotos noch retten. Viele Programme haben den Effekt-Tool „Farbverlaufsfilter”, der das gleiche kann wie ein richtiger Filter.

Also solche Fotos nicht in den virtuellen Papierkorb werfen, sondern einfach bearbeiten. Mittlerweile kann man einige Bildprogramme auch kostenlos aus dem Internet downloaden. Ein kostenloses Programm mit einem Farbverlaufsfilter ist unter anderem das Programm Picasa von Google.

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Apr 27 2009

Sensor – Staub vermeiden

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein, Tipps und Tricks

Je nachdem wo man fotografiert, lässt sich Staub auf dem Sensor kaum vermeiden. Aber es gibt ein paar Tricks, mit denen man die Gefahr, staubgesprenkelte Fotos zu produzieren, deutlich gesenkt wird.

  • 1. Objektivwechsel: Überlegen Sie vor dem Objektivwechsel, wo Sie sich befinden. Vielleicht an einem Strand oder auf einer Motorrad-Rennstrecke? Dann überlegen Sie vorher gut, wie Sie das Objektiv wechseln können, ohne das Staub auf den Sensor gelangen kann. Eine windgeschützte Stelle kann sinnvoll sein oder wenn das nicht möglich ist, sollte man das Objektiv in der Kameratasche wechseln. Geübte Fotografen können blind ihre Objektive wechseln, was in solchen Situationen von Vorteil sein kann.
  • 2. Rückenwind: Stellen Sie sich immer mit dem Rücken zur Windrichtung und halten Sie das Bajonett nach unten.
  • 3. Schnelligkeit: Wer schnell seine Objektive wechseln kann, ist oft im Vorteil. Wenn Sie das Objektiv von der Kamera entfernt haben, setzen Sie direkt das andere Objektiv auf. Erst danach setzen Sie die Deckel auf das nicht mehr verwendete Objektiv. Eine Linse lässt sich schneller und besser reinigen als ein Sensor.
  • 4. Ventilatoren im Hotelzimmer: Wechselt man das Objektiv auf dem Zimmer, wähnt man sich oft in Sicherheit. Doch geöffnete Fenster oder angeschaltete Ventilatoren bringen nicht nur frische Luft, sondern auch Staub mit sich. Also Fenster schließen und Ventilatoren abstellen.
  • 5. Notfallset für Unterwegs. In die Kameratasche gehört unbedingt ein Blasebalg oder ein Spezialpinsel, mit denen man schnell den Sensor entstauben kann.
  • 6. Auf Nummer Sicher: Wenn Sie eine Sensorreinigung vollkommen entgehen wollen, dann einfach kein Objektivwechsel vornehmen. Mit einem Universal-Zoom ist man auf der sicheren Seite, wenn man in staubreichen Gegenden fotografiert.

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Apr 27 2009

Sensorreinigung – Wenn Staub zur Plage wird

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein, Tipps und Tricks

Da macht man die tollsten Fotos und stellt dann hinterher fest, dass Staub auf dem Sensor die Fotos unansehnlich gesprenkelt hat. Das ist ziemlich ärgerlich und später nur mühselig mit einem Bildbearbeitungsprogramm zu retuschieren. Gute SLR´s haben dafür die Funktion „Sensorreinigung”. In Test wurde aber bewiesen, dass diese Funktion bei den meisten Kameratypen nicht ausreichend ist. Im Test waren Canon 400D, Olympus E-510, Samsung GX-10 und die Sony Alpha 100.

Am Besten schnitt die Olympus E-510 ab, die den Sensor am besten reinigte, ihr folgte die Canon 400D, die nach der Reinigung jedoch noch dreimal mehr Verschmutzung als die Olympus aufwies. Die Sony Alpha 100 schnitt am schlechtesten ab, hinter der Samsung GX-10. Bei den beiden letzteren war die automatische Sensorreinigung nicht besonders gut. Nach der Reinigung hat sich der Verschmutzungszustand nur unwesentlich verbessert.

Fazit: Um eine manuelle Sensorreinigung kommt man wohl nicht herum. Besonders wenn man an Orten fotografiert hat, wo viel Staub in der Luft hing. Beispielsweise an der windigen See oder auf einem Rennplatz. Im Handel sind für die manuelle Sensorreinigung einige Produkte erhältlich.

  • 1. Da gibt es unter anderem das Dörr Sensor-Cleaning System. Das System funktioniert mit einer Druckluftflasche und Saugaufsatz, mit dem der Staub vom Sensor gesaugt wird. Festsitzender Staub kann mittels Swabs feucht entfernt werden. Der Vorteil dieses System liegt darin, dass keine Staubverwirbelungen entstehen. Nachteilig ist sein Preis, der bei knapp 80 Euro pro Set liegt.
  • 2. Blasebalg. Einen Blasebalg zur Sensorreinigung gibt es von einigen namhaften Herstellern und ist für etwa 10 Euro erhältlich. Mit einem Blasebalg lässt sich Staub einfach und effektiv wegblasen. Der Vorteil liegt beim kleinen Preis und seiner einfachen Handhabung. Bei festsitzender Verschmutzung ist er jedoch keine Hilfe.
  • 3. Visible Dust Arctic Butterfly: Hinter diesem klanghaften Begriff verbirgt sich ein rotierender Pinsel. Die Pinselborsten laden sich statisch auf und ziehen den Staub einfach an. Die Reinigungswirkung und auch die Handhabung wurden mit gut bezeichnet. Nachteilig ist jedoch sein hoher Preis, der zwischen 70 und 180 Euro liegt.
  • 4. Methylalkohol plus Wattestäbchen. Wohl die bekannteste Art Sensoren zu reinigen und zudem die günstigste. Der Vorteil liegt darin, dass auch starke Verschmutzung entfernt werden kann. Für losen Staub ist jedoch diese Reinigung nicht notwendig. Der Preis liegt zwischen 3 und 25 Euro, je nach dem ob man einfache Wattestäbchen nutzt oder spezielle Reinigungs-Swabs. Nachteilig: Methylalkohol muss speziell gelagert werden, da er hochentflammbar ist. Zudem greift der Alkohol Lacke an, weswegen bei der Handhabung Vorsicht geboten ist.

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Mrz 06 2009

Babys fotografieren

Autor: Andrea. Abgelegt unter Bildgestaltung, Tipps und Tricks

Babys werden immer wieder gern fotografiert. Die stolzen Eltern möchten gern jedes Lächeln, eben jeden Moment aus dem Leben ihres Babys fotografisch dokumentieren. Daher findet man in den meisten Babyalben Fotos, die das Baby mit Brei verschmiertem Mund zeigen, bei den ersten missglückten Essversuchen im Alleingang oder niedlich wie ein Püppchen herausgeputzt mit Schirmchen und Teddys posierend.

Auf solche Aufnahmen sollte man aber verzichten. Sie sehen einfach nicht gut aus. Statt das Baby in Pose zu setzen, kann man es animieren und abwarten was passiert. Halten Sie besser natürliche Momente fest. Doch dafür braucht es Geduld und Einfühlungsvermögen, damit das Baby auch auf dem Foto so niedlich ausschaut wie in Wirklichkeit.

Da Babys in den ersten Wochen ein sehr hohes Schlafbedürfnis haben, ist es gar nicht leicht, in den wenigen Momenten nach dem Füttern und Windelwechseln den Zeitpunkt zu erwischen, wo es zufrieden ist und vielleicht einmal ein strahlendes Lächeln zeigt. Gewöhnlich lächeln Babys ab der 5ten Lebenswoche. Schaut es dabei auch noch in die Kamera, hat man ein perfektes Foto.

Auf den Einsatz von Blitzlicht sollte man verzichten, da dies das Baby erschrecken  könnte. Besser fotografiert man in hellen Räumen. Sollte das Licht trotzdem nicht ausreichen, kann man eine Lampe zur Hilfe nehmen. Dabei sollte man aber den Weißabgleich auf Tages- oder Kunstlicht einstellen.

Beim Fotografieren muss man sich nicht immer auf das ganze Motiv fixieren. Ausschnitte sind manchmal sehr viel wirkungsvoller, auch wenn dafür das Baby nicht immer komplett abgebildet wird. Es kommt auf die Bildaussage an – eine Bewegung oder ein Gesichtsausdruck, den man festhalten möchte.

In den ersten Lebenswochen und  -Monaten machen Babys und Kleinkinder eine rasante Entwicklung durch. Vom ersten Greifen, über das erste Krabbel oder Laufen, bis hin zu den ersten Milchzähnen. Fixieren Sie sich beim Fotografieren auf die wichtigen Stellen und Körperteile. Kann das Baby etwas greifen, dann fokussieren Sie auf die kleine Hand. Bei Vollautomatik eignet sich hier die Einstellung „Porträt” sehr gut. Wollen Sie die ersten Zähnchen dokumentieren, wählen Sie einen Ausschnitt, bei dem die Zähne im Mittelpunkt stehen. Warten Sie den Moment ab, wo das Baby sie anstrahlt und die Zähnchen sichtbar werden. Dabei ist es nicht wichtig, dass Baby´s Köpfchen ganz auf dem Foto abgebildet wird. Damit kein Hintergrund von der Aussage ablenkt, sollte man den Hintergrund mit einem einfarbigen Laken abhängen.

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Feb 06 2009

Bildrauschen

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

So mancher Fotograf setzt das Bildrauschen kreativ ein, z.B. bei der Schwarzweiß-Fotografie, wenn eine gewisse Dramatik ins Bild gesetzt werden soll. Das ist aber schon eine Ausnahme, denn das Bildrauschen ist ansonsten ein Störfaktor, den man gern beseitigt haben möchte. Mit einer DSLR ist man schon eher auf der sicheren Seite, denn ein größerer Sensor und größere Pixel, vermindern das Rauschen.

Anders bei digitalen Kompaktkameras. Hier ist der Sensor kleiner und der Pixelabstand verringert sich drastisch, daher kommt es bei diesen auch schneller zum gefürchteten Bildrauschen. Dennoch kann man auch bei einer Kompaktkamera einiges machen, um das Rauschen in Grenzen zu halten. Zum Beispiel einen kleineren ISO-Wert wählen. Wenn ISO 800 ausreicht, macht es keinen Sinn ISO 1600 einzustellen. Mit einer guten Ausleuchtung des Motivs kann man auch schon sehr viel bewirken. Hier gilt dann, besser etwas zu hell belichten, denn mit einer Software lässt sich das Bild mit ein paar Klicks leicht abdunkeln, was sogar das Rauschen noch zusätzlich verringert.

Anders herum, also beim Aufhellen, zieht man automatisch auch den Rauschpegel mit hoch, so dass dies leider nicht zum gewünschten Erfolg führt. Aber es gibt trotzdem noch Hilfe bei wichtigen Fotos. Spezielle Software analysiert das Bildrauschen und durch ausgeklügelte Algorithmen wird gesorgt, dass die Bilder nach einer Behandlung deutlich rauschärmer sind. Net Image 5.8 oder Nik Dfine 2.0 sind beispielsweise solche Spezial-Tools, die ab ca. 30 Euro im Handel erhältlich sind.

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Jan 16 2009

Fotomotiv: Katzen

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Neben Hunde gehören Katzen zu den beliebtesten Haustieren. Doch jeder der einmal versucht hat, seine Katze zu fotografieren, weiß wie viel Geduld aufgebracht werden muss. Technisches Wissen reicht da alleine nicht aus und Kreativität ist ebenfalls gefragt.

Wichtig ist, dass sich die Katze wohl fühlt, deswegen ist eine gute Planung Voraussetzung für gelungene Fotos. Das könnte das Tier anfänglich sehr erschreckenZunächst sollte der Aufnahmeort ausgewählt werden. Für Anfänger wäre das Körbchen der Katze ideal. Darin fühlt sie sich sicher und abgeschirmt. Aber auch Tische sind gute Aufnahmeorte, denn die Tischkante wird als Begrenzung angesehen, die nicht so schnell überwunden wird. Natürlich kann auch in der freien Natur fotografiert werden – beispielsweise auf einer Wiese. Hilfreich ist beim Fotografieren, wenn die Katze animiert und beschäftigt wird. Vor allem, wenn man mehrere Tiere fotografieren möchte, kann man z.B. Spielzeug für Katzen kaufen, sie sind damit durch ihre Neugier leicht abzulenken.

Ein oft gemachter „Fehler” ist es, eine Katze aus dem Stand von oben herab zu fotografieren. Schöner und ansprechender sind Aufnahmen aus der Auge in Auge-Perspektive. Lassen Sie sich ruhig einmal herab, legen sich auf den Boden oder gehen Sie in die Hocke. Ist die Katze scheu oder möchten Sie einen bestimmten Moment einfangen, wählen sie eine längere Brennweite. Umgebende Gegenstände taucht man in leichte Unschärfe, in dem man diese mit einer offenen Blende kombiniert. Leichtes Gegenlicht erzielt interessante Effekte auf Hintergrund und Fell der Katze.

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Jan 09 2009

Fotos vom Schnee

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Gerade im Moment, wo fast ganz Deutschland unter eine Schneedecke liegt, lohnt es sich die Kamera wieder hervorzuholen und ein paar Schnee-Fotos zu schießen. Auch jetzt bietet die Natur zahlreiche Motive. Von schneebedeckten Zweigen, Eiszapfen an Dachrinnen oder Wasserfälle, zugefrorene Seen, Menschen beim Schlittschuhlaufen oder Schlittenfahren, wilde Schneeballschlachten oder im Schnee tobende Hunde.

Will man fallenden Schnee fotografieren, sollte man sich überlegen, welchen Effekt man erreichen möchte. Soll der Schnee als fallende Flocken dargestellt werden, wählt man am besten eine Verschlusszeit von 1/60, die den Schnee fast gefrieren läßt. Wählt man einer Verschlusszeit von 1/15, wird der fallende Schnee als Streifen abgebildet.  Fallenden Schnee sollte man nicht mit Blitz fotografieren. Dieser wird vom Schnee reflektiert und beleuchtet nichts anderes mehr.

Bedenken sollte man, dass Schnee die Belichtungsmessungen verfälscht, wie man das auch bei Sandstränden her kennt. Das helle Weiß führt zur Unterbelichtung. Dagegen hilft nur, die Belichtung an einem Gegenstand vorzunehmen, der einen neutralen Ton hat. Er sollte die gleiche Beleuchtung haben, wie das Motiv, welches man ablichten will.

An Sonnentagen sollte man die Aufnahmen auf den frühen morgen oder späten Nachmittag legen. Durch das schräg einfallende Licht, werden Strukturen und Details deutlicher hervorgehoben. Dabei sollte man darauf achten, dass das Sonnenlicht nicht von hinten scheint. Dieses wird nämlich vom Schnee reflektiert und ergibt am Ende nichts weiter als eine weiße Masse ohne jegliche Konturen.

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Dez 13 2008

Libellen – flinke Flieger vor der Linse

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Wer bewundert nicht phantastische Aufnahmen von Libellen? Diese grazilen schillernden Schönheiten auf ein Foto zu bannen, scheint fast unmöglich, da sie perfekte und flinke Flugkünstler sind. Doch es gibt Tricks, um doch noch an ein begehrtes Libellenfoto zu kommen. Erfahrene Fotografen nutzen früh morgens die Kältestarre der Libellen. Sie sitzen dann recht unbeweglich an Grashalmen am Gewässer und warten auf die wärmende Sonne. Die beste Zeit, das Stativ aufzubauen und schöne Fotos zu machen. Dabei sollte man jedoch den Fluchtabstand einhalten. Große Libellen können bis zu 12 Metern sehen. Kleine Libellen haben eine ungefähre Sichtweite von 80-150 cm. Eine Brennweite zwischen 8-11 ist optimal, um das Insekt freizustellen. Aber damit sind noch nicht alle Schwierigkeiten überwunden, denn gerade am Wasser kann schon leichter Wind ein Grashalm zum Wackeln bringen, was das Scharfstellen ziemlich erschwert. Man wird hierbei viel Geduld und einige Aufnahmen brauchen, bis eine zufriedenstellende Aufnahme im Kasten ist. Natürlich sollte die Libelle genauso viel Geduld aufbringen und sich schön ruhig verhalten, worauf der Fotograf natürlich keinen Einfluss hat.

Libellen im Flug zu fotografieren ist wieder eine Kunst für sich. Belichtungszeiten von mindestens 1/1000 haben sich bewährt. Die Empfindlichkeit sollte auf ASA 400 gestellt werden. Und natürlich ist das wichtigste wieder hierbei, die Geduld und eine Portion Glück, um ein schönes Libellenfoto zu schießen.

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Dez 07 2008

Wasserfall fotografieren

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Wasserfälle sind ein beliebtes Fotomotiv, jedoch gelingt nicht jede Aufnahme, wie man es sich erwünscht. Einige Fotografen fotografieren einen Wasserfalls so, als bestünde er aus fließender Seide. Wie man diese Technik hinbekommt, wird nachfolgend beschrieben.

Als Objektiv kommt ein starker Weitwinkel in Betracht. Ein 12 mm Weitwinkel liegt schon recht nah beim Fischauge, ist jedoch noch keines, sondern nur ein Super-Weitwinkel.

Die Schärfentiefe erreicht man mit der Zeitautomatik. Zudem wählt man für die Blende die höchste Zahl, die angegeben ist, z.B. f/22, damit alles scharf abgebildet wird.

Bei diesen Einstellungen kommt man um die Verwendung eines Stativs nicht herum, denn bei Blende f/22 bleibt der Verschluss sehr lange offen, so dass man nicht mehr aus der Hand fotografieren kann.

Nur wie erscheint dann der Wasserfall wie ein seidiger Fluss. Alleine die lange Verschlusszeit ermöglicht diese Aufnahmetechnik. Jedoch besteht bei dieser auch die Gefahr des Verwackelns, auch schon beim Druck auf den Auslöseknopf. Profis verwenden daher den Selbstauslöser der Kamera oder eine Fernbedienung.

Für beste Wasserfallfotos sollte man aber auch die richtige Tageszeit wählen. Die Morgendämmerung ist ein idealer Zeitpunkt, da durch die Dämmerung der Verschluss noch ein wenig länger geöffnet bleibt und der Wasserfall noch seidiger erscheint. Das gleiche gilt für den Sonnenuntergang. Es lohnt sich, den richtigen Zeitpunkt abzupassen.

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