Archiv für die Kategorie 'Tipps und Tricks'

Dez 01 2010

Digitale Kameras und die Kälte

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Schnee und winterliche Motive laden auch in der kalten Jahreszeit zum Fotografieren ein. Während mechanischen Kameras die Kälte gar nichts ausmacht, sollte man bei digitalen Kameras Einiges bedenken.

Ein echtes Problem ist Kondenswasser, das auftreten kann, sobald die Kamera ins Warme kommt. Geht es dann wieder zurück in die Kälte, kann das Kondenswasser auf der Kamera und am Objektiv festfrieren.

Sobald man ins Warme kommt, sollte man die Kamera nicht direkt neben die Heizung legen, sondern in der Fototasche für einige Stunden in einem kühlen Raum belassen (z.B. Hausflur). Das bewirkt, dass sich die Kamera langsam erwärmt und abtrocknen kann. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Kondenswasser in die Kamera dringt und diese im schlimmsten Fall die Elektronik beschädigt.

Ein anderes Problem besteht bei manchen Akkus, die bei Temperaturen unter 0° C nicht mehr funktionieren. Am Besten nimmt man Ersatzakkus mit oder trägt den Akku bei Nichtgebrauch der Kamera in der Hosentasche bei sich.

Die Elektronik bleibt von kalten Temperaturen nicht verschont. Allerdings ergibt sich dadurch ein positiver Nebeneffekt. Das Bildrauschen wird reduziert und die Farben werden kräftiger. Wer dies nicht möchte, sollte seine Bilder im RAW-Format aufnehmen und später mit einem Bildbearbeitungsprogramm korrigieren.

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Sep 24 2010

Bohnensack statt Stativ

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Normalerweise gehe ich nie ohne Kamera aus dem Haus, schließlich könnte man DAS Motiv seines Lebens verpassen. Doch die komplette Kameraausrüstung mit zu nehmen, erscheint mir bei vielen Gelegenheiten doch zu umständlich. Besonders das Stativ, das ja doch sehr wichtig ist, ist sperrig und zu unhandlich, um es auf jeden Spaziergang mitzunehmen.

Aber schlaue Erfinder haben dafür eine Lösung gefunden – den Bohnensack. Als ich zum ersten Mal davon hörte, stellte ich mir einen großen Sack mit Bohnen vor, aber das ist nicht gemeint. Dieser Bohnensack oder auch Beanbag genannt wird von RiceQ® hergestellt und erinnert an einen Kirschkernsack, den man zum Kühlen oder Wärmen von schmerzenden Muskeln verwendet.

Im Video kann man sehr gut sehen, wie er verwendet wird. Ich finde, dass ist eine ideale und leichte Lösung, wenn man unterwegs auf das Stativ verzichten möchte. Aber wenn man genauer darüber nachdenkt, dann würde es wohl auch ein Kirschkernkissen tun.

Video: Bohnensack

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Feb 19 2010

Motive für Fotoserien

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Es wird wohl jeden Fotografen und auch jeden Künstler einmal so ergehen – die Kreativität macht sich rar und es fällt einem Nichts ein, was man ablichten könnte. Man muss jedoch nicht verzweifeln, denn es gibt genügend Motive um uns herum, die wir als solche bisher gar nicht so wahrgenommen haben. Bei einem Urlaub in den Niederlanden fielen mir irgendwann die verschiedenen Fensterläden an den Häusern auf. Manche waren einfach nur grün und verwittert, andere waren mit Mustern versehen und wieder andere stachen mit einer außergewöhnlichen Lackierung hervor. Auch Türen können als Motiv sehr reizvoll sein, besonders antike Türen, die mit Schnitzereien versehen sind. Nachdem ich einige Motive zusammen hatte, erstellte ich mir daraus eine Fotoserie, die nun meinen Hausflur schmückt und bei Besuchern auf Begeisterung stößt.

 

Es müssen jedoch nicht immer Gegenstände sein, welche man zu Fotoserien verarbeiten kann. Menschen können als Motiv ebenso reizvoll sein. Porträts, die alle aus einem Blickwinkel aufgenommen und als Serie zusammengestellt werden, können eine ungeahnte Faszination ausüben, oder einfach nur Hände. Kleine Babyhände, Hände von betagten Menschen, denen man das zurückgelegte Leben ansieht, zarte Frauenhände und so weiter. Kontraste können dem Ganzen noch mehr Pepp geben, wie beispielsweise die zarte Babyhand in Papas großen Männerhänden. Menschen vollziehen ständig mit den Händen Gesten. Wir nehmen sie unbewusst war, aber achten selten bewusst darauf.

 

Zuhause sind wir ebenfalls von Motiven umgeben. Die Flaschensammlung, die eigentlich längst in den Flaschencontainer gehört, kann als Motiv herhalten, wenn man sie kreativ ablichtet. Auch kann man schon mit wenigen interessanten Gegenständen ein Stillleben zusammenstellen. Dabei muss es nicht immer „schön“ aussehen, ein Foto darf auch einmal verrückt oder gar provokant sein. Einfach mal ausprobieren – die Kreativität stellt sich gewöhnlich dabei von selbst ein.

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Sep 25 2009

Fotoziele bei schlechtem Wetter

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Hobbyfotografen packen meist zum Herbst ihre Kamera wieder in den Schrank, dabei gibt es auch in der kalten Jahreszeit noch genügend Gelegenheiten dem Hobby nachzugehen. Beispielsweise könnte man überdachte Fotoziele ansteuern, wie Schmetterlingshäuser, überdachte zoologische Gärten (z.B. Burgers Zoo), Tropenhäuser mit exotischen Pflanzen, Veranstaltungen und Messen. Daneben kann man auch Fotoworkshops besuchen, die Studioaufnahmen anbieten oder man fotografiert schlichtweg zu Hause und richtet sich ein provisorisches Studio ein und experimentiert mit Stillleben. Hierbei könnte man einmal in Ruhe sich der Makrofotografie zuwenden und Detailaufnahmen von Gegenständen machen.

Wem diese Ideen nicht gefallen und lieber in der freien Natur fotografiert, kann natürlich auch in der hiesigen kalten Jahreszeit einen Urlaub in wärme Länder planen. Die kanarischen Inseln beispielsweise sind bekannt für ein gemäßigtes Klima, daher werden sie auch Frühlingsinseln genannt.

Ansonsten gilt: Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur schlechte Kleidung und Ausrüstung. Mit einer Tasche von Aquapak und Co. lassen sich Kameras auch bei Regen optimal schützen. Nur mit der Kälte muss man ein wenig aufpassen, denn die Kameratechnik mag nicht so gern Temperaturen unter null Grad. Hier heißt es dann, die Kamera gut verpackt mitzunehmen und nach dem Fotografieren wieder in eine gepolsterte Tasche zu stecken.

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Aug 28 2009

Durchsichtig – Glas fotografieren

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Auf der Suche nach einem spektakulären und doch einfach umzusetzenden Motiv, kommt man schnell auf die Idee edle Gläser mit bunten, exotischen oder schäumenden Inhalten fotografieren zu wollen. Ob das nun der klassische Rotwein, der Schaumwein oder ein bunter Cocktail ist, spielt scheinbar anfänglich keine Rolle und genau da fängt das erste Problem an. Spätestens wenn das gefüllte Glas gereicht werden soll, kommt man mit den tückischen Gesetzen des Glases in Berührung.

 Ja, das Glas ist durchsichtig! Und somit reflektiert es auch das Licht nicht so, wie man es von anderen Gegenständen her gewohnt ist. Hier dringt das Licht einfach hindurch und tut so, als wäre da nichts. Hier kommt nun der Trick mit dem Effektlicht zum Zuge. Zuvor gilt es aber, das Glas völlig makellos zu polieren, um später keine unschönen Flecken zu erhalten. Dann fällt es auf, das alles was sich hinter dem Glas befindet leicht verzerrt ist. Am besten stellt man also das Glas vor einen ruhigen und neutralen Hintergrund, beispielsweise in eine Hohlkehle.

Um ein Hauptlicht zu einem jetzt nötigen Flächenlicht zu machen, kommt die Diffusionsfolie zum Einsatz. Dieses Licht sorgt nun für die Darstellung der Konturen des Glases. Gerne gibt der Glasboden einen Lupeneffekt ab, was von der Form des Glases abhängt. Um kontrollierte Reflexe zu erhalten, wird es nun schwieriger. Am besten baut man sein Licht links vom Glas auf, so dicht, das es gerade nicht mehr im Ausschnitt auftauchen kann. Mit Hilfe von schmal zugeschnittener Spiegelpappe, die es als Klebefolie gibt, die rechts und links neben dem Glas positioniert wird und zwar so, dass sie das Licht des Reflexlichtes auffangen und sich dann in den Glaskanten spiegeln kann. Das kann eine mühevolle Aufgabe werden, bis man alles so eingerichtet hat, dass die Kanten auch sauber durchlaufen.

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Aug 23 2009

Familien- oder Gruppenfotos

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Für einen Fotografen ist es eine ganz besondere Herausforderung, Familien oder Gruppen ins rechte Licht zu setzten. Gerne werden besondere Momente des Familienlebens oder ein Gemeinschaftsereignis auf Fotos festgehalten. Als Zeitdokument behalten sie stets ihren ideellen Wert, oftmals über Generationen. Als individuelle Geschenke für die Verwandtschaft oder als Dekoration für die eigenen vier Wände sind Familienfotos einfach wunderschön. Bei Gruppenfotos ist darauf zu achten, dass die Kleidung der Personen sowohl in den Farben, als auch im Stil ein wenig aufeinander abgestimmt wird.

Die Fotos werden umso brillanter, je ruhiger die Farben sind. Hier heißt es also ganz eindeutig, weniger ist mehr. Das kann unter Umständen auf den Widerstand einzelner Familienmitglieder stoßen, denn vielleicht möchte ja jeder seinen ganz besonderen Stil und seine Persönlichkeit in dem Bild verewigt sehen. Aber aus fotografischer Sicht ist das ein Nachteil. Der Grundstil spielt dabei keine größere Bedeutung, da kann es sexy, sportlich, leger oder frech werden.

Mit diesen Fotos kann mein ein schönes Zusammengehörigkeitsgefühl transportieren. Ganz besondere Effekte erzielt man mit einer geschickten Farbauswahl. Zum Beispiel könnten sich alle  schwarz- weiß kleiden, oder alle in schwarz und nur einer in rot. Sehr auffällige Muster sind aber nicht vorteilhaft, da das Bild schnell unruhig wirkt. Der Ort der Aufnahme spielt eine große Rolle. Für ein Fotostudio spricht das perfekte Umfeld, das heißt der Hintergrund und das Licht stimmen, man kann als Requisiten noch einige Dinge hinzufügen und es weht nicht das kleinste Lüftchen.

Ganz anders sieht es bei Außenaufnahmen aus. Hier gibt es einige Dinge, die nicht zu berechnen sind, was aber wiederum einen ganz besonderen Charme haben kann. Gruppen und Familien werden meistens geradezu aufgestellt. Je nach Größe der Gruppe kann es zu mehreren Reihen kommen und spätestens hier muss entschieden werden, wer wo am besten platziert ist und zur Geltung kommen kann. Bei der Nachbearbeitung kann man auch noch zwischen verschiedenen Alternativen wählen. Ein klassischer schwarz-weiß Abzug, bunt und farbenfroh oder auf „alt“ getrimmt, auch hier kann man seine Wünsche noch mit einbringen.

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Jul 27 2009

Schmuckfotografie

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken, Tipps und Tricks

Das wohl größte Problem bei der Schmuckfotografie sind die Reflexionen, die schnell durch das glänzende und spiegelnde Material entstehen. Auf den ersten Blick fällt es gar nicht auf, dass sich wohlmöglich gerade die Zimmerdecke in dem Schmuckstück spiegelt, auf dem Foto wird es einem allerdings sehr schnell deutlich. An erster Stelle steht somit schon einmal fest, dass der Blitz in jedem Fall ausgeschaltet sein muss. Besser eignen sich eine Softbox (Lichtwanne) und eine Blitzlampe mit Fotostativ.  Das nächste Augenmerk sollte auf der Tiefenschärfe liegen.

Vollautomatische Kameras sind somit schon einmal ungeeignet. Um in der Makrofotografie Tiefenschärfe zu  erzielen, bleibt einem nur das Abblenden. Dazu wird die Blendenöffnung verkleinert und die Blendenzahl angehoben. Die Blendenzahl und die Belichtungszeit sollten also manuell eingestellt werden können. Natürlich gibt es auch gewollte Einspiegelungen.

Mit etwas Übung, der Wahl des Hintergrundes oder zarten Dekorationen und mit dem richtigen Winkel von der Kamera zum Objekt, können wunderschöne Aufnahmen entstehen. Um Freisteller Aufnahmen anzufertigen, kann man beispielsweise eine Hohlkehre verwenden. Hier wird der Hintergrund leicht gewölbt und es entsteht somit ein nahtloser Übergang vom Boden zur Wand. Störende Raumlinien gibt es dann nicht mehr. Dabei muss der Hintergrund nicht immer weiß sein, auch schöne Glanzreflexe entstehen bei der Verwendung von Acryl- Glas. Auch Hochglanz- Druckerpapier kann sich eignen und das perfekte Foto zu erhalten.

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Jul 27 2009

Vogelfotografie

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Eine ganz besondere Herausforderung bietet die Vogelfotografie. Gerade Singvögel sind besonders scheu und auch recht klein. Das absolute Minimum stellt eine Brennweite von 300mm dar und selbst dann gelingt einem nur dann eine gute Aufnahme, wenn man nicht weiter entfernt ist als ca. 3 Meter. Diesen geringen Abstand kann man beispielsweise an  Winterfutterstellen erreichen. Wenn man aber Vögel perfekt ablichten möchte, bewährt sich ein Objektiv mit mindestens 500mm. Gute digitale Spiegelreflexkameras lösen das Problem schon fast auf ihre eigene Weise. Durch den Vergrößerungsfaktor wird aus einem 300mm Objektiv ein 480mm Objektiv. Wenn man dieses Objektiv noch mit einem 1,4x Konverter versieht, erhält man eine Supertele- Brennweite von ca. 672mm.

Für die Vogelfotografie bringt das Zeitalter der digitalen Fotografie eine ganze Menge Vorteile. Bei sehr scheuen Vogelarten kommt man nicht darum herum, sich ein Tarnzelt anzuschaffen. Das ist zwar nicht ganz so bequem, aber das Ergebnis rechtfertigt diesen Aufwand. Wenn man sich im Vorfeld schon über die Lebensräume und die Verhaltensweisen der Vögel informiert, die Vögel erst einmal in Ruhe beobachtet und sie studiert, so kann man darauf hoffen, eine kleine Vorahnung zu erhalten, wann welcher Vogel wo ist und dieses wiederum kann einem eine Menge Zeit im Tarnzelt ersparen.

Etwas einfacher könnte es in einem Naturschutzgebiet werden. Dort sind die Vögel bereits an Spaziergänger gewöhnt, sehen sie nicht mehr als Gefahr und sind somit manchmal schon recht zutraulich. Hier ist die Möglichkeit ein sensationelles Foto einer seltenen Vogelart zu machen relativ groß.

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Jul 10 2009

Motive finden

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Hobbyfotografen sind stets auf der Suche nach schönen Motiven. Die Naturfotografie bietet Motive satt, egal wohin das Auge schaut. Insekten, einzelne Blüten, Wälder, Berge, Tälern Seen, das Meer oder ein reißender Fluss.

Es ist aber gar nicht so einfach, die Motive auch wirklich zu sehen. Wie oft läuft man an wunderschönen Blüten vorbei, nur weil sie am Boden kaum als solche zu erkennen sind? Die Welt einmal mit ganz anderen Augen zu sehen, ist eine enorme Herausforderung und muss oft mühselig erlernt werden. Manche Fotografen haben den sogenannten Motiv-Blick. Sie erkennen Motive in ihrer Umgebung sofort. Andere müssen sich diese Fähigkeit erst durch langes Üben aneignen, aber jeder kann das lernen.

Am Besten lernt man das Sehen durch den Sucher der Kamera. Man kann sich aber auch ein Stück Pappe nehmen und daraus ein rechteckiges Feld, quasi als Motivsucher, ausschneiden und seine Umgebung einmal nur durch dieses Rechteck betrachten. Wo sind die Motive, die manche Fotografen so harmonisch aufs Foto bringen? Schon kleinste Richtungsänderungen zeigen uns schon wieder ein ganz anderes Motiv. Probieren Sie das einfach mal aus! In der Wohnung, im Wald, in der Stadt oder was auch immer sie als Motive bevorzugen. Es ist eine interessante Erfahrung, die Welt einmal nur durch einen Motivsucher zu betrachten.

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Jun 26 2009

Produktfotografie

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Immer wieder werden Fotos von Produkten benötigt. Sei es für Online-Shops, Webseiten oder Blogs. Einen Fotografen dafür zu beauftragen kann ganz schön ins Geld gehen. Deswegen hier ein paar Tipps wie man gute Produktfotos mit kleinem finanziellem Einsatz selbst erstellen kann.

Optimal wäre es, wenn man sich einen beleuchteten Aufnahmetisch kauft. Diese sind schon ab ca. 50 Euro im Handel oder Onlineshops erhältlich. Ein Aufnahmetisch besteht in der Regel aus einer unifarbenen, bestenfalls weißen und/oder schwarzen Grundfläche und Seitenteile in der gleichen Farbe. So kann man bei kleineren Gegenständen sicher gehen, keinen ablenkenden Hintergrund auf das Foto zu bekommen. Daneben verfügen die meisten Aufnahmetische über mindestens zwei Leuchten, die in allen Richtungen verstellt werden können. Mit ihnen kann man die Beleuchtung so einstellen, dass das Produkt zum einen gut beleuchtet wird und Details erkennbar werden, zum anderen lässt sich der Schattenwurf damit reduzieren. Der Schatten kann später auch mit einem Bildbearbeitungsprogramm wegretuchiert werden.

Beim Fotografieren sollte man den Blitz an der Kamera ausschalten und ein Stativ nutzen, um Verwackelungen und Unschärfe zu vermeiden. Am besten löst man die Kamera dabei mit einem Fernauslöser aus, denn schon die geringste Bewegung an der Kamera, kann zur Unschärfe führen.

Aufnahmetische eigenen sich jedoch nur für kleine Produkte. Für größere Produkte benötigt man mehr Raum. Es muss jedoch nicht gleich ein Aufnahmestudio sein, um gute Produktfotos von größeren Gegenständen zu fotografieren. Am Besten räumt man in einem Wohnraum eine Wand frei und verhängt den Hintergrund mit einem unifarbenen Tuch und zwar so, dass ein Teil des Tuches auch den Boden bedeckt. Die Ecke zwischen Wand und Boden kann man abmildern, indem man das Tuch locker in einer Rundung legt. So entsteht der Eindruck, dass das Produkt absolut freigestellt ist. Zwei oder mehrere Standleuchten können bei der richtigen Ausleuchtung helfen. Tageslichtlampen sind hierfür recht gut geeignet, wenn man auf teure Fotolampen verzichten möchte.

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