Archiv für die Kategorie 'Fotografiertechniken'

Jun 06 2008

Belichtungsmesser

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken

Bei dem externen Belichtungsmesser unterscheidet man jene, die einfallendes Licht, also Licht welches auf ein Objekt trifft, messen oder Spotbelichtungsmesser, die nur das Licht messen, welches von Partien eines Motives reflektiert wird.

Für die Objektivmessung, wie man sie auch in Kameras eingebaut vorfindet und die reflektierendes Licht messen, werden zumeist Spotbelichtungsmesser verwendet. Hier werden zumeist mehrere  Punktmessungen vorgenommen, um die Lichtwerte aus dem ganzen Motivbereich zu ermitteln und den ganzen Kontrast zu erfassen. Von einigen Belichtungsmessern wird hiervon ein Durchschnitt errechnet, um für das Motiv, bzw. die vorherrschenden Lichtverhältnisse die optimalsten Einstellungen zu finden.

Andere Belichtungsmesser messen das Licht das auf das Objekt fällt und nicht wie bei der Spotlichtmessung das reflektierende Licht.

Für Studioaufnahmen wiederum sind Blitzbelichtungsmesser sehr sinnvoll. Besonders wenn man mit einem Mehrfachblitzsystem arbeitet. Dieser ermittelt nach einem Testblitz den genauen Wert, der eingestellt werden sollte.

Für den „Hausgebrauch” ist es eigentlich nicht nötig, sich ein Belichtungsmesser zuzulegen, da die Messsysteme in den Kameras in der Regel ausreichen, um gute Fotos zu schießen. Wer aber professioneller arbeitet und bestimmte Lichteffekte erzielen möchte, wird um die Anschaffung eines oder mehreren Belichtungsmesser, nicht herumkommen.

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Mai 30 2008

Nahaufnahmen: Die Welt im Detail

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken

Nahaufnahmen zeigen die Welt im Kleinen – in Details wie man sie nur selten sieht. Das können Nahaufnahmen von Blattadern sein, winzigen Blüten die man ansonsten übersehen würde, Detailaufnahmen von bunten Insekten oder Oberflächen von Gegenständen, die man für selbstverständlich hinnimmt. Solche Aufnahmen versetzen die Menschen immer wieder aufs Neue in Erstaunen und diese Art der Fotografie kann man auch bei schlechtem Wetter in Innenräume betreiben.

Für Nahaufnahmen verwendet man bestenfalls ein Makroobjektiv. Diese sind zwar teuer in der Anschaffung, aber am einfachsten zu handhaben und liefern die beste Bildqualität. Mit solchen Makroobjektiven kann man auch ganz gewöhnliche Aufnahmen machen, wenn man sich beispielsweise ein 55mm Makroobjektiv anschafft.

Bei unbeweglichen Objekten empfiehlt es sich, beim Fotografieren ein Stativ und einen Drahtauslöser zu verwenden. Für neuere digitale Spiegelreflexkameras gibt es auch schon Fernauslöser, die kabellos funktionieren. Wichtig sind auch die Lichtverhältnisse. Mit Tageslicht oder erzeugten Licht sollte man möglichst Schatten vermeiden und die Beleuchtung dementsprechend einstellen.

Bei Nahaufnahmen kommt oftmals nur eine geringe Schärfentiefe zustande. Dies lässt sich vermeiden, wenn lange Verschlusszeiten verwendet werden. Zum Beispiel statt Blende 5,6 sollte man Blende 22 versuchen. Diese langen Verschlusszeiten machen aber ein Stativ unumgänglich.

Günstiger im Preis aber wesentliche schwieriger zu bedienen, sind Balgengeräte und Zwischenringe für die Nahaufnahmen.

Makroaufnahme einer Kettensäge

Detailfoto einer Husqvarna Kettensäge als Beispiel für Makroaufnahmen in der Produktfotografie.

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Mai 09 2008

Wetterstimmungen fotografieren: Regen

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken

Dramatische Wetterszenen können gewöhnliche Städte- oder Landschaftsaufnahmen das gewisse Etwas geben. Die Einbeziehung des Wetters kann aber auch Gefühle vermitteln und somit zum Ausdrucksmittel werden.

Aufnahmen bei Regen macht man bestenfalls unter einem Vordach von einem Gebäude, unter einem großen Regenschirm oder verwendet ein Aquapack, damit die Fotoausrüstung nicht nass wird und beschädigt werden könnte. Bei Regen hat man zwei Möglichkeiten, diesen einzufangen, entweder man „friert” die Tropfen ein oder man verwischt sie. Um einen Regentropfen einzufrieren, verwendet man eine Verschlusszeit von 1/125 sec. oder auch kürzere. Verwischen kann man den Regen, wenn man eine Verschlusszeit von 1/60 sec. wählt. Damit wird der Regen als Streifen dargestellt. Je langsamer die Verschlusszeit, umso länger werden die Streifen. Am besten sieht man Regentropfen, wenn man sie vor einem dunklen Hintergrund fotografiert. Falls die Situation dies nicht ermöglicht, kann man auch weitere Elemente aufs Bild nehmen, die den Regen verdeutlichen. Regenpfützen, Menschen mit Regenschirmen etc.

Durch Regen verändern sich auch die Motive. Blätter von Bäumen erscheinen glänzend und die Farben werden insgesamt dunkler, teils kräftiger. Auch Menschen reagieren unterschiedlich auf Regen. Während Kindern lustig über Pfützen springen, reagieren Erwachsene nicht selten mürrisch bis ärgerlich.

Es müssen also nicht immer Schönwetterfotos sein, denn auch schlechtes Wetter hat seine schönen oder interessanten Seiten.

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Apr 10 2008

Architekturaufnahmen: Stürzende Linien vermeiden

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken

Wie oft ist es schon passiert? Man wollte als Hotel-Fotograf eine schöne Spiegelung in den Fensterscheiben eines Hochhauses einfangen oder ein historisches Gebäude fotografieren. Das Ergebnis: stürzende Linien. Dies liegt daran, dass unser Auge die Umgebung anders wahrnimmt, als die Kamera. Was für uns gerade aussieht, kommt auf dem Datenchip noch lange nicht so an.

Manche Hobbyfotografen umgehen das Problem, indem sie das Haus nicht frontal, sondern über Eck fotografieren. Dadurch erreicht man zwar eine andere Sichtweise, aber manchmal ist eben genau die Frontansicht gewünscht. Hier hilft nur ein spezielles Objektiv, auch Shift-Objektiv genannt, durch diesen der Betrachtungswinkel manipuliert werden kann. Zudem sollte man das Haus nicht von unten nach oben fotografieren, sondern den Standpunkt so wählen, dass man von der Mitte aus, das ganze Objekt auf den Sucher bekommt. Dafür muss man sich eventuell vom Haus entfernen oder einen höheren Standpunkt einnehmen.

Ebenso kann man versuchen, mit einem Weitwinkelobjektiv zu fotografieren. Dabei wird die Kamera nicht gerade, sondern abgewinkelt gehalten, so dass sich die Linien begradigen. Es bedarf also auch ein bisschen Übung, bis man es heraus hat, wie man die stürzenden Linien am besten vermeidet.

Wenn danach noch etwas schief ist, gibt es auch noch die Möglichkeit, die Linien mit einem Bildbearbeitungsprogramm zu entzerren.

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