Archiv für die Kategorie 'Bildgestaltung'

Mrz 12 2010

Fotos zuschneiden

Autor: Andrea. Abgelegt unter Bildgestaltung

Bilder im Handumdrehen gelingen oftmals nur den geübten Fotografen. Das Fotografieren ist die eine Sache, die eigentliche Arbeit allerdings beginnt meist erst danach am Computer. Auf die nachträgliche Bildbearbeitung verzichtet heute kein Fotograf mehr. Selbst Hobbyfotografen bereiten ihre Aufnahmen immer nachträglich noch einmal auf. Spezielle Bildbearbeitungssoftware als Freeware oder Shareware gibt es in großer Anzahl. Ob nun Amateur oder Profi, mit ein wenig Geschick und Kreativität können kleine Kunstwerke geschaffen werden.

Bildgestaltung im Fokus

Die Bildgestaltung ist ein interessantes Thema. Die Fotos von professionellen Fotografen lassen oftmals erkennen, dass sie ihr Motiv immer auf das Wesentliche reduzieren. Das geschulte Auge findet im Bild natürliche Linien und Strukturen. Diese sollten nach Möglichkeit auf der Aufnahme betont werden. Wird beispielsweise eine Brücke als Motiv gewählt, so kann das Brückengeländer als sogenannte Fluchtlinie dienen, die in die Tiefe führt.

 Nicht benötigte Elemente, die versehentlich auf den Bildrand geraten sind, können nachträglich sehr einfach am PC weggeschnitten werden. Auf diese Weise lassen sich Elemente einfach ausradieren, die die gesamte Aufnahme störend beeinflussen. Das Werkzeug im Bildbearbeitungsprogramm hierzu nennt sich „digitale Schere“. Allerdings sollte man mit dem Zuschneiden von Fotos etwas vorsichtig sein. Wird zu viel weggeschnitten, kann die Aufnahme auch schnell einmal ihre Wirkung verlieren.

Ein kleiner Tipp: Befinden sich beispielsweise zwei Elemente auf einem Foto zu weit auseinander beziehungsweise ist zu viel Raum dazwischen vorhanden, können diese Motive mithilfe der entsprechenden Software zusammengeschoben werden. Mit diesem kleinen Trick erhält das Foto eine neue Optik und wirkt viel positiver auf den Betrachter.

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Jun 12 2009

Aufsteigende Diagonale wirkt positiver

Autor: Andrea. Abgelegt unter Bildgestaltung

Um sich dies zu verdeutlichen muss man sich ein Foto mit einem diagonal verlaufenden Motiv, beispielsweise eine Linie, vorstellen. Eine Diagonale, die von der linken unteren Bildecke zur rechten gegenüberliegenden oberen Bildkante verläuft, wirkt deutlich positiver als umgekehrt. Nun muss die Diagonale nicht direkt in den Ecken beginnen oder verlaufen, denn hier geht es um die Richtung von unten links nach oben rechts.

Im Grunde sollte es egal sein, in welche Richtungen Linien verlaufen, doch das menschliche Auge nimmt diese Richtungen positiver wahr. Dies kann man einmal selbst ausprobieren.

Genauso haben andere Bildaufbau-Regeln große Wichtigkeit für ansprechende Fotos. Bekannt ist die berühmte Drittel-Regel, bei der das Bild horizontal und vertikal in drei gleichmäßige Bereiche geteilt wird, so dass man verbildlicht 9 Bereiche erhält. Soltärmotive wie beispielsweise ein Baum in einer Landschaft könnte man nun mittig fotografieren. Dies wäre aber recht langweilig, da das Auge das Motiv gleich erfasst und darauf fixiert bleibt. Wird nun der Baum im rechten äußeren Drittel platziert, muss das Auge erst einmal das Motiv anvisieren. Das Foto erhält einfach mehr Spannung.

Auch nicht unwichtig ist, worauf man Schwerpunkte legt. Ein spektakulärer Wolkenhimmel wird oft im oberen Drittel fotografiert – für viele Aufnahmen optimal. Will man aber nun den Schwerpunkt auf den Himmel legen, sollte man zwei Drittel für den Himmel und das untere Drittel für die Landschaft einplanen. Auf diese Weise erhält das Foto eine ganz andere Optik.

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Mai 05 2009

Gute Fotos bei schlechtem Wetter

Autor: Andrea. Abgelegt unter Bildgestaltung

Früher sagte man: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Und daran ist etwas Wahres, was sowohl für den Menschen, als auch für die Kamera gilt. Es gibt also kein Grund auf besseres Wetter zu warten, denn schlechtes Wetter bietet dem Fotografen besondere Herausforderungen mal jenseits der „Blaue-Himmel-Fotos”, anspruchsvolle Fotografie zu praktizieren. Also Regenjacke gekauft, für die Kamera ein Aqua-Pak oder Unterwasser-, bzw. Outdoorgehäuse, für den Fotorucksack eine Regenhülle und schon kann es los gehen.

Hier nun ein paar Tipps für Schlecht-Wetter-Motive.

Porträtaufnahmen: Gewitterstimmung hat etwas Dramatisches an sich und das kann man gut nutzen. Ohne Hilfsmittel werden jedoch die Hautfarben unvorteilhaft dargestellt. Ein Goldreflektor kann dabei helfen, schöne Hauttöne zu zaubern, auch wenn alles andere herum, nach schlecht Wetter ausschaut.

  • Aus dem Auto heraus fotografieren: Wasserscheue können auch im Auto, durch die Fensterscheiben an gute Motive kommen. Der Regen, der die Scheiben herunter rinnt, kann spannende Effekte erzeugen. Einfach mal experimentieren!
  • Kinder im Regen: Kinder kennen kein schlechtes Wetter und wissen auch Pfützen prima zu nutzen. Springende Kinder, in ihren bunten Regensachen, geben ein tolles Motiv ab. Tipp: Die Froschperspektive nutzen, so sehen Sprünge viel höher aus. Dabei eine kurze Belichtungszeit einstellen, damit die Kinder auch in Bewegung scharf abgebildet werden. 1/250 Sekunden oder kürzer sind ideal.
  • Detailaufnahmen im Regen: Ob nun ein Gegenstand oder ein Detail einer Pflanze. Nahaufnahmen können zusammen mit Regen sehr interessant aussehen. Soll der Regen als Streifen dargestellt werden, kann man längere Belichtungszeiten ab 1/30 Sekunden wählen. Dabei sollte man ein Stativ benutzen, um ein Verwackeln zu verhindern.
  • Inszenierungen: Natürlich kann man auch Motive inszenieren, wie beispielsweise viele einfarbige Regenschirme aus denen ein andersfarbiger hervorsticht. Solche oder ähnliche Bilder können recht spannend wirken. Da ist nur ein bisschen Phantasie gefragt.

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Apr 02 2009

Schwarz-Weiß Fotografie

Autor: Andrea. Abgelegt unter Bildgestaltung

Vor dem digitalen Zeitalter galt die Schwarz-Weiß-Fotografie als Königsdisziplin. Mit der analogen Kamera musste man vor dem Fotografieren entscheiden, welche Effekte man erzielen wollte und entsprechende Filme und Filter auswählen. Heute braucht man das nicht mehr, denn jedes Farbbild, welches mit einer digitalen Kamera aufgenommen wird, lässt sich am PC mit einem Bildbearbeitungsprogramm in ein Schwarz-Weiß Bild verändern.

Schwarz-Weiß Aufnahmen sind jedoch nach wie vor sehr beliebt, denn sie strahlen eine zeitlose Schönheit aus und wirken wie realitätsferne Kunstwerke.

Heute kommt es nicht mehr auf die Auswahl des Schwarz-Weiß-Filmes oder Farbfilter an, sondern nur noch auf das Motiv, aber auch das will gelernt sein. Viele Motive erscheinen auf den ersten Blick für eine Umwandlung in Schwarz-Weiß geeignet. Doch das Endergebnis ist nicht selten ein langweiliges Grau-in-Grau-Bild. Daher sollte man schon bei der Wahl des Motives auf Kontraste achten. Je stärker die Kontraste des Motives sind, umso besser wird das Ergebnis in Schwarz-Weiß.

Bei einer digitalen SLR stehen einem meist schon verschiedene Schwarz-Weiß-Programme zur Verfügung und man kann beispielsweise mit einem Rot- oder Grünfilter experimentieren. Für auf antik-getrimmte Aufnahmen eignet sich auch die Sepia-Tönung, die besonders bei der Portraitfotografie schöne Effekte erzielt.

Mit Bildbearbeitungsprogrammen lassen sich aber auch mittlerweile Fotos in verschiedenen Farben eintönen. Adobe Photoshop ist unter anderem ein Programm, welches viele Tools zum bearbeiten von Tönungen bereit stellt.

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Mrz 06 2009

Babys fotografieren

Autor: Andrea. Abgelegt unter Bildgestaltung, Tipps und Tricks

Babys werden immer wieder gern fotografiert. Die stolzen Eltern möchten gern jedes Lächeln, eben jeden Moment aus dem Leben ihres Babys fotografisch dokumentieren. Daher findet man in den meisten Babyalben Fotos, die das Baby mit Brei verschmiertem Mund zeigen, bei den ersten missglückten Essversuchen im Alleingang oder niedlich wie ein Püppchen herausgeputzt mit Schirmchen und Teddys posierend.

Auf solche Aufnahmen sollte man aber verzichten. Sie sehen einfach nicht gut aus. Statt das Baby in Pose zu setzen, kann man es animieren und abwarten was passiert. Halten Sie besser natürliche Momente fest. Doch dafür braucht es Geduld und Einfühlungsvermögen, damit das Baby auch auf dem Foto so niedlich ausschaut wie in Wirklichkeit.

Da Babys in den ersten Wochen ein sehr hohes Schlafbedürfnis haben, ist es gar nicht leicht, in den wenigen Momenten nach dem Füttern und Windelwechseln den Zeitpunkt zu erwischen, wo es zufrieden ist und vielleicht einmal ein strahlendes Lächeln zeigt. Gewöhnlich lächeln Babys ab der 5ten Lebenswoche. Schaut es dabei auch noch in die Kamera, hat man ein perfektes Foto.

Auf den Einsatz von Blitzlicht sollte man verzichten, da dies das Baby erschrecken  könnte. Besser fotografiert man in hellen Räumen. Sollte das Licht trotzdem nicht ausreichen, kann man eine Lampe zur Hilfe nehmen. Dabei sollte man aber den Weißabgleich auf Tages- oder Kunstlicht einstellen.

Beim Fotografieren muss man sich nicht immer auf das ganze Motiv fixieren. Ausschnitte sind manchmal sehr viel wirkungsvoller, auch wenn dafür das Baby nicht immer komplett abgebildet wird. Es kommt auf die Bildaussage an – eine Bewegung oder ein Gesichtsausdruck, den man festhalten möchte.

In den ersten Lebenswochen und  -Monaten machen Babys und Kleinkinder eine rasante Entwicklung durch. Vom ersten Greifen, über das erste Krabbel oder Laufen, bis hin zu den ersten Milchzähnen. Fixieren Sie sich beim Fotografieren auf die wichtigen Stellen und Körperteile. Kann das Baby etwas greifen, dann fokussieren Sie auf die kleine Hand. Bei Vollautomatik eignet sich hier die Einstellung „Porträt” sehr gut. Wollen Sie die ersten Zähnchen dokumentieren, wählen Sie einen Ausschnitt, bei dem die Zähne im Mittelpunkt stehen. Warten Sie den Moment ab, wo das Baby sie anstrahlt und die Zähnchen sichtbar werden. Dabei ist es nicht wichtig, dass Baby´s Köpfchen ganz auf dem Foto abgebildet wird. Damit kein Hintergrund von der Aussage ablenkt, sollte man den Hintergrund mit einem einfarbigen Laken abhängen.

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Mai 16 2008

Keine Angst vor Nähe: Teleobjektiv oder näher ran ans Motiv

Autor: Andrea. Abgelegt unter Bildgestaltung

Störende Hintergründe können einem schon mal das Fotografieren verleiden. Auch wenn das Objekt, welches man fotografiert hat, gelungen ist, so stört oder lenkt der Hintergrund ab, das Bild wirkt unruhig.

Dies lässt sich verhindern, wenn man einen engeren Bildausschnitt wählt. Nicht immer muss das ganze Objekt fotografiert werden, es kann auch einfach mal ein Ausschnitt sein. Bei der Tierfotografie z.B. – konzentrieren Sie sich auf das Detail, den Kopf, die Augen, auf das was Ihnen wichtig erscheint. Aber man hat nicht immer die Möglichkeit näher an das Motiv zu kommen. In einem solchen Fall verwendet man ein Teleobjektiv.

Im Zoo beispielsweise kann man mit diesem durch die Gitterstäbe eines Geheges hindurch fotografieren, ohne dass diese später auf dem Foto stören. Auch bei Porträtaufnahmen kann man mal einen engeren Bildausschnitt wählen, es muss nicht immer jede Haarspitze mit fotografiert werden. Auf das Wesentliche konzentrieren und einen günstigen Ausschnitt wählen, das ist die Kunst die man üben kann, um bessere und harmonischer Fotos zu schießen.

Für nähere Aufnahmen reicht in der Regel ein 200er Objektiv. Für die Tierfotografie, beispielsweise für Vögel die entfernt sitzen oder für Nahaufnahmen von Libellen oder andere Insekten eignen sich 400er Objektiv besser. Hier muss man jedoch beachten, dass die Lichtverhältnisse umso besser sein müssen, je größer das Objektiv ist. Auch wird ein Stativ ab einem 400er Objektiv nötig. Wer eine ruhige Hand hat, kann auch ein praktischeres Einbein verwenden.

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Apr 30 2008

Porträtaufnahmen: Auf Augenhöhe mit dem Model

Autor: Andrea. Abgelegt unter Bildgestaltung

Uns allen sind die Schnappschüsse von Kinder, Tieren oder Erwachsenen bekannt, wenn nicht gerade der halbe Kopf fehlt, haben solche Fotos oftmals eine merkwürdige Perspektive, besonders wenn das Model kleiner ist als der Fotografierende. Dazu sollte man einmal diese Schnappschüsse mit Fotos von Profis vergleichen und man wird schnell feststellen, dass sie anders sind und das liegt daran, dass ein Fotograf sich auf Augenhöhe begibt.

Will man beispielsweise Kinder fotografieren, geht man in die Knie oder legt sich nötigenfalls gleich mit auf dem Boden, wenn es sich um ein Krabbelkind handelt. Auch Tierporträts bekommen eine ganz andere Ausstrahlung, wenn man sie nicht von „oben herab” fotografiert sondern einen tieferen Standpunkt einnimmt. Das gleiche gilt beim Fotografieren von erwachsenen Menschen.

Fotografen müssen da schon flexibel sein und wer wirklich tolle Fotos machen möchte, sollte sich auch nicht scheuen, auch  wenn es für Außenstehende komisch aussehen mag, aus der normalen Fotografierhaltung herauszukommen, um neue „Sichtweisen” zu erlangen. Wer älter ist oder aus anderen Gründen nicht mehr so beweglich, der kann sich hier auch mit einem Winkelsucher behelfen. Dieser wird auf den Sucher aufgesteckt und ermöglicht einen guten Winkel von oben aus zu finden. Diese gibt es in der Regel aber nur für analoge und digitale Spiegelreflexkameras.

 

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Apr 04 2008

Perfekte Landschaftsaufnahmen mit der Digitalkamera

Autor: Rico. Abgelegt unter Bildgestaltung

Fast jeder macht im Urlaub Landschaftsaufnahmen, die dann aber doch in den Weiten des PC verschwinden, weil ihnen das gewisse Etwas fehlt, das sie interessant erscheinen läßt. Die heutigen Digitalkameras machen es dem Anwender schon einfach, ohne große Kenntnisse über Blendeneinstellungen und ISO-Zahlen, in jeder Situation gute Fotos zu machen. Bei Landschaftsaufnahmen sollte das entsprechende Programm eingestellt sein. Ist man in den Bergen oder am Wasser, ist es sinnvoll einen UV-Filter vorzusetzen, der einen Blaustich auf den Aufnahmen verhindert und die Farben klarer hervortreten läßt.

Neben der technischen Seite sollte die kreativen Tricks für gute Fotos nicht vernachlässigt werden. Hier ist besonders der Bildaufbau anzusprechen. Fotografen teilen sich das Motiv im Sucher in Dritteln ein. Soll z.B. ein außergewöhnlicher Baum fotografiert werden, so bekommt das Bild mehr Spannung wenn er im ersten oder letzten Drittel des Bildes platziert wird, statt symmetrisch in der Mitte. Das gleiche gilt für einen spektakulären Wolkenhimmel. Hier sollte der Himmel zwei Drittel einnehmen, während das untere Drittel der Landschaft vorbehalten bleibt. Tiefe erzeugt man, indem man ein Objekt aus dem Vordergrund mit in den Sucher nimmt. Dies kann ein Mauervorsprung, ein Zweig oder ähnliches sein. Doch sollte dieses Objekt nicht allzu sehr von der Landschaft ablenken, sondern diese ergänzen.

Ist ein gutes Foto vom Bildaufbau einmal nicht so gut gelungen, kann dieses nachträglich mit einem Fotoprogramm entsprechend beschnitten werden. So lassen sich auch nicht perfekte Fotos noch verbessern.

Bevor es aber auf Fotosafari nach Afrika geht, sollte man etwas üben, damit die Landschaftsaufnahmen dann auch wirklich gelingen.

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