Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Okt 01 2009

Fotoreise: Toskana

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Während es sich hier einregnet und die Temperaturen immer weiter fallen, kann man in der Toskana noch mit Temperaturen um die 24 Grad rechnen und vor allem mit Sonne. Man sollte sich einfach ein schönes Ferienhaus mieten, ins Auto oder in den Flieger steigen und Richtung Sonne reisen.

Besonders die Toskana bietet Fotografen, aber auch Malern viele Motive, die sich lohnen festgehalten zu werden. Von dieser mediterranen Gegend fühlt sich einfach jeder angesprochen. Die hügelige Landschaft, die nur von einzelnen Zypressen oder Pinienbäume unterbrochen wird. Alte Olivenbäume und Weinreben wohin das Auge schaut. Für Landschaftsfotografen ist es echtes Fotoparadies. Im Sommer beeindruckt die Toskana mit wunderschönen Mohnfeldern, die auch schon Monet eindrucksvoll auf Leinwand bannte.

ToskanaNeben der Landschaft hat die Toskana auch besondere Sehenswürdigkeiten wie den schiefen Turm von Pisa, viele Renaissancepaläste und etliche andere historische Bauwerke zu bieten. Wer also dem hiesigen Schmuddelwetter entkommen möchte, sollte eine Fotoreise planen und sich von neuen Eindrücken inspirieren lassen. Damit man auch nach der Reise noch lange etwas davon hat, kann man sich die schönsten Fotos als Deko für die Wände auf Poster oder Leinwand drucken lassen. Wer sich jetzt schon Gedanken über das Weihnachtsfest macht: Solche einmaligen Kunstwerke sind auch eine prima Geschenkidee!

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Sep 14 2009

Herbstimpressionen

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

In der Natur spürt man es schon sehr deutlich. Der Herbst ist längst da. Das Gras vertrocknet, die Blätter verfärben sich allmählich und viele Bäume, Sträucher und Pflanzen stehen in ihren Samen und Früchten. Das triste Wetter lädt nicht gerade zum Fotografieren ein, aber die Natur bietet jetzt von sich aus so viele herbstliche Impressionen, dass man auch diese Jahreszeit zum Fotografieren nutzen sollte. Motive können Nahaufnahme einzelner farbiger Blätter sein, von verfärbten Weinlaub, bunte Kürbisse, Pilze usw.

Ein paar Naturmaterialien wie Kastanien, Eicheln, Blätter, Samenstände von Pflanzen kann man sich auch mit nach Hause nehmen und damit Indooraufnahmen machen, wenn es gerade regnet. Makroaufnahmen von Pflanzenteilen können auf dunklem Hintergrund sehr spannend wirken. Man muss es nur einmal ausprobieren. Natürlich eignen sich auch viele andere Gegenstände für Indooraufnahmen, man muss nur einmal durch seine Wohnung gehen und die Augen offen haben. Dann entdeckt man farbiges Glas, Früchte und Ziergegenstände, die sich sehr gut für Stillleben eignen. Spielereien mit Wasser und Wassertropfen können ebenfalls eine nette fotografische Abwechslung sein, wenn man gerade keine Fotos in der Natur machen kann.

Schlechtes Wetter muss aber nicht immer ein Grund sein, um seine Kamera im Trockenen zu halten. Regenbilder haben durchaus auch ihren Reiz, wenn man entsprechende Motive findet, die es lohnt abzulichten. Oder man nutzt die kühlere Jahreszeit, um Fotos in Botanische Gärten, Schmetterlingshäuser und überdachte Zoos zu schießen. Wenn man mal genau nachdenkt, findet man viele Orte, die sich für solche Indooraufnahmen eignen.

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Aug 20 2009

Hochzeiten fotografieren – eine spezielle Herausforderung

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Eine Hochzeit zu fotografieren ist ein besonders schöner Auftrag für einen Fotografen. Einen Fotografen für Hochzeitsfotos sollte sich das Brautpaar auch mit Sorgfalt aussuchen. Denn nur ein Fotograf mit genügend Erfahrungen weiß, worauf es ankommt. Bei einer Hochzeit gibt es keine Momente, die sich wiederholen lassen. Alles ist einmalig, wie der erste Kuss nach der Trauung, das Ringe Anstecken oder die Tränen der Rührung, welche die Braut und so manches Familienmitglied vergießen. Oft sehen sich Verwandte auf einer Hochzeit nach Jahren das erste Mal wieder und auch diese Wiedersehensfreude sollte ein Hochzeitsfotograf festhalten.

Es ist vorteilhaft, wenn der Fotograf schon vorher die Örtlichkeiten der Trauung und der anschließenden Feier kennt. So kann er sich schon vorher über die Bedingungen informieren. Wo sind schöne Plätze für Gruppenfotos oder wie sind die Lichtverhältnisse in den Räumlichkeiten? Der engagierte Fotograf sollte sich Notizen machen und sein Equipment entsprechend auswählen, damit er sich am Tag der Hochzeit nicht erst damit auseinandersetzen muss.

Hochzeitstag

Neben der klassischen Hochzeitsfotografie kann der Fotograf auch selbst kreativ werden. Übliche Aufnahmen von Hochzeitspaaren vor der Kirche oder im Grünen kennt jeder. Natürlich kann man auf diese Fotos keinesfalls verzichten, aber besonders schön ist es auch, wenn der Fotograf vor der Hochzeit auch einmal hinter die Kulissen schaut. Beispielsweise kann er fotografisch festhalten, wie die Braut ihre Brautschuhe anzieht oder wie sie von ihren Freundinnen den Schleier aufgesteckt bekommt. Das Brautpaar wird sich sicherlich später freuen, auch in diesen Erinnerungen schwelgen zu können.

Die wichtigsten Momente einer Hochzeit in Stichpunkten:

  • Vor der Hochzeit hinter den Kulissen: Das Anziehen der Brautschuhe, das Anstecken des Brautschleiers
  • In der Kirche: Der Gang der Braut zum Altar, das Ringe tauschen, der erste Kuss
  • In der Kirche nach der Trauung: Umarmungen der Braut und des Bräutigams durch Familienmitglieder, Aufnahmen vom Brautpaar vor der Kirche, Familienaufnahmen, Gruppenfotos, die Hochzeitskutsche oder der geschmückte Wagen
  • Bei der Feier: Das Anschneiden der Hochzeitstorte, der Eröffnungstanz

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Aug 07 2009

Fotostudioeinrichtung

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Um sich ein Fotostudio sinnvoll einzurichten, kommt es zunächst einmal auf die Ansprüche an. Manchmal dient es primär der reinen Fotografie, manchmal soll ein Werbefilm gedreht werden. Ziel und Motiv sind also schon mal das A und O. Es gibt eine große Auswahl an Beleutungsmöglichkeiten wie beispielsweise Halogenbrenner oder aber das Dauerlicht, die zu jeder Einstiegsausstattung gehören. Professioneller sind allerdings das HMI- Licht oder die Hochfrequenzleuchtstofflampen. Für die reine Fotografie wird oftmals die Studioblitzanlage genutzt. Dabei ist es unwichtig, ob man digital oder analog fotografiert.

Bei der Kamera werden Großformatkameras bevorzugt, da sie eine große Verstellbarkeit besitzen. Um ein perfektes Foto zu bekommen, muss man ein besonderes Augenmerk auf die Belichtung legen. Wie viel Licht wirkt wie lange auf einen Film ein, dass ist hierbei das Kriterium. Das energiereiche Licht aus einer Studioblitzanlage erzeugt eine Blitzentladung in einer Lichtfarbe von ca. 5500 K, das ist vergleichbar mit dem mittleren Tageslicht. Wichtig dabei ist, dass die Blitzsynchronzeit nicht unterhalb des Kameraverschlusses liegt.

Aber es muss nicht immer so teuer werden. Mit geringeren Mitteln kann man sich ein Fotostudio selber einrichten. Einen vernünftigen Hintergrund kann man sich selber mit Hilfe von Stoffen oder Papier herstellen. Mit Hilfe von Lichtformern, die den Winkel und die Richtung des Lichtes beeinflussen, kann man das Licht härter oder weicher, stärker oder schwächer machen.

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Jul 18 2009

Nikon D40 im Vergleich zur Nikon D40x

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Als die Nikon D40 auf den Markt kam, sah man bewusst von dem  Thema „Pixel” ab. Sie verfügt „nur” über sechs Millionen Pixel, was allerdings bei üblichen Anwendungen völlig ausreichend ist. Trotzdem oder gerade deswegen kam danach sehr schnell die Nikon D40x raus, die nun über zehn Millionen Pixel verfügt. Ein klassisches Folgemodel ist die D40x allerdings nicht unbedingt, eher die große Schwester. Vor kurzem gewann die Nikon D40 den DIWA Gold Award und das sicherlich nicht zu Unrecht. Zudem wurde bei der D40x die Bildgeschwindigkeit von 2,5 auf 3,0 Bilder pro Sekunde erhöht, die Empfindlichkeit des Sensors wurde auch angepasst.

Das Neue ist der energiesparende Charakter. Bei voll aufgeladenem Akku – einem Lithium- Ionen Akku, der in dem Griff an der Unterseite zu finden ist, kann man bis zu 500 Bilder aufnehmen. Eine neue SD- Karte, die sogenannte SDHC- Karte hat eine Speicherkapazität, die bei 4 GB anfängt. Ganz wichtig ist der ISO-Bereich (Lichtempfindlichkeit). Für grelles Sonnenlicht oder helles Studiolicht ist eine niedrige ISO von 100 schon sehr wichtig. Gewöhnlich reicht die ISO von 100 bis 3200. Beide Spiegelreflexkameras verfügen über ein kompaktes Gehäuse und sind für ambitionierte Anfänger bestens geeignet. Das große LCD- Display ist nicht nur zum Betrachten von Bildern geeignet, es zeigt auch noch Hilfethemen an und die Einstellungen, die man gerade eingestellt hat, findet man auch darauf. Die Bedienungsanleitung kann also getrost Zuhause bleiben. Allerdings funktionieren bei der Nikon D40x nur Objektive mit integriertem Fokussiermotor.

Der Unterschied der beiden Kameras ist gar nicht so groß und man erhält wirklich viel Leistung für sein Geld. Interessant ist noch, dass bei der Nikon D40x, im Gegensatz zur Nikon D40, der Rauschanteil fast noch besser geworden ist. In diesem Fall machen sich also die zehn Millionen Pixel durchaus bemerkbar, wenngleich auch die Nikon D40 schon sehr gut ist. Im Vergleich zu Nikon D200 ist die Nikon D40x fast noch besser. Für die, die vorher noch nie mit einer DSLR- Kamera gearbeitet haben, ist die Handhabung nahezu kinderleicht.

 

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Jul 10 2009

Fotoentwicklung und Digitalfotos online bestellen

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Über viele Bilderdienste im Internet kann man seine Bilddateien entwickeln und sich anschließend die fertigen Fotos über den Postweg nach Hause schicken lassen.

Die Abwicklung ist denkbar einfach. Über ein Bestellformular kann man seine Bilddateien direkt zum Bilderdienst hochladen. Anschließend gibt man die Mengen- und Größenangaben ein und sendet seine Bestellung ab. Man hat dabei viele Möglichkeiten, seine Bilder drucken zu lassen – ob als gewöhnliches Foto, als XXL Poster oder gar auf Leinwand. Auch das Drucken der Bilder auf Tassen und andere Gegenstände ist mittlerweile recht günstig möglich und eine tolle ausgefallene Geschenkidee.

Die digitale Fotoentwicklung ist sehr viel einfacher und kostengünstiger als die frühere aufwändigere Entwicklung von Foto-Filmen, weswegen viele Hobbyfotografen auf die digitale Fotografie umsteigen. Die digitale Fotografie ermöglicht daneben das Selektieren von Bilddateien, das heißt, man muss heute nicht mehr alle Fotos entwickeln lassen, sondern kann sich bestimmte Bilder herauspicken, die besonders gut geworden sind. Man erinnert sich noch an vielen Filmentwicklungen, dass etliche Bilder einfach unbrauchbar waren und sich die Entwicklung manchmal gar nicht lohnte.

Einige Bilderdienste im Internet bieten dem Neukunden günstige Schnupperangebote an oder sogar gratis Fotos. Da lohnt es sich doch einmal, den einen oder anderen Fotoservice zu testen.

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Jul 03 2009

Beim Fotografieren Markenrecht und Urheberrecht beachten!

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Als Fotograf darf man zwar vieles fotografieren, jedoch nicht jedes Foto verkaufen. Fotos auf denen Markenprodukte wie Colaflaschen, bestimmte Automarken oder Sportmarken abgebildet sind, werden von manchen Marken ausdrücklich untersagt. Fotografiert man beispielsweise eine Gruppe Menschen, die gerade Sport treiben und ein paar Sportschuhe von Nike sind darauf sehr gut mit dem Markenzeichen zu erkennen, darf dieses Foto nicht verkauft werden.

Eine ähnliche Regelung gibt es bei Gebäuden. Gebäude dürfen nur von öffentlichen Wegen und Plätzen aus fotografiert werden, wenn man die Fotos verkaufen will. Einige Gebäude und staatliche Einrichtungen, wie Bahnhöfe und Flughäfen dürfen gar nicht für den Verkauf abgebildet werden. Bei öffentlichen Kunstwerken ist auch einiges zu beachten. Stehen diese auf öffentlichen Plätzen, dürfen diese fotografiert und die Fotos verkauft werden. Gehören die Kunstwerke zu einer Ausstellung oder zu einem Museum, so ist der Verkauf der Fotos auch hier untersagt.

Genauso können Fotos mit Menschen verkauft werden, wenn diese sich dort zufällig wegen einer Veranstaltung aufgehalten haben. Sind aber nur einzelne Menschen dabei abgebildet worden und sind diese auch noch gut darauf zu erkennen, benötigt man von diesen Personen das ausdrückliche Einverständnis zur Veröffentlichung, bzw. Verkauf des Fotos.

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Jun 09 2009

Markoaufnahmen – kleine Dinge entdecken

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Waren Sie auch schon begeistert von den schillernden Farben einer Libelle oder von der Schönheit winziger Blüten, die man sonst einfach übersieht? Dann interessieren Sie sich sicherlich auch für die Makrofotografie, die diese Welt der kleinen Dinge dem Betrachter näher bringt.

Es ist gar nicht mal so einfach, richtige scharfe Makroaufnahmen zu schießen. Oft funktioniert der Autofokus in der Markoeinstellung nicht problemlos, da die Motive nicht immer genügend Kontraste und Details aufweisen. Auch schlechte Lichtverhältnisse erschweren die Makrofotografie.

Abhilfe schafft die manuelle Einstellung der Schärfe. Bei Spiegelreflexkameras lässt sich der Autofokus ausschalten. Ein weiteres Problem sind Verwackelungen. Schon das Umklappen des Spiegels kann eine Erschütterung auslösen. Aufnahmen aus der Hand sind bei der Makroaufnahme so gut wie unmöglich. Deswegen sollte man mit einem Stativ arbeiten und die Spiegelvorauslösung einstellen.

Um eine optimale Schärfe des Motivs zu erreichen, schaut man sich die Fotos am besten direkt vergrößert an. Oft meint man, dass ein Foto gut geworden ist, doch die Vergrößerung zeigt etwas anderes. Daher ist es oft nötig, mehrere Versuche zu starten.

Makro-Objektiv

Beim Kauf eines Makro-Objektiv sollte man unbedingt auf den Abbildungsmaßstab des Objektivs achten. 1.1 zeigt das Motiv in seiner Originalgröße, während es bei 2:1 doppelt und bei 1:2 halb so groß abgebildet wird. Makro-Objektive sind in ihrer Anschaffung meist recht teuer.

Alternativ kann man auch mit Nahlinsen und Zwischenringen arbeiten oder Vorsatzobjektive nutzen, die meist kostengünstiger sind.

Ein Stativ ist wie oben bereits erwähnt ebenfalls notwendig, sowie ein Fern- oder Selbstauslöser.

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Apr 27 2009

Sensor – Staub vermeiden

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein, Tipps und Tricks

Je nachdem wo man fotografiert, lässt sich Staub auf dem Sensor kaum vermeiden. Aber es gibt ein paar Tricks, mit denen man die Gefahr, staubgesprenkelte Fotos zu produzieren, deutlich gesenkt wird.

  • 1. Objektivwechsel: Überlegen Sie vor dem Objektivwechsel, wo Sie sich befinden. Vielleicht an einem Strand oder auf einer Motorrad-Rennstrecke? Dann überlegen Sie vorher gut, wie Sie das Objektiv wechseln können, ohne das Staub auf den Sensor gelangen kann. Eine windgeschützte Stelle kann sinnvoll sein oder wenn das nicht möglich ist, sollte man das Objektiv in der Kameratasche wechseln. Geübte Fotografen können blind ihre Objektive wechseln, was in solchen Situationen von Vorteil sein kann.
  • 2. Rückenwind: Stellen Sie sich immer mit dem Rücken zur Windrichtung und halten Sie das Bajonett nach unten.
  • 3. Schnelligkeit: Wer schnell seine Objektive wechseln kann, ist oft im Vorteil. Wenn Sie das Objektiv von der Kamera entfernt haben, setzen Sie direkt das andere Objektiv auf. Erst danach setzen Sie die Deckel auf das nicht mehr verwendete Objektiv. Eine Linse lässt sich schneller und besser reinigen als ein Sensor.
  • 4. Ventilatoren im Hotelzimmer: Wechselt man das Objektiv auf dem Zimmer, wähnt man sich oft in Sicherheit. Doch geöffnete Fenster oder angeschaltete Ventilatoren bringen nicht nur frische Luft, sondern auch Staub mit sich. Also Fenster schließen und Ventilatoren abstellen.
  • 5. Notfallset für Unterwegs. In die Kameratasche gehört unbedingt ein Blasebalg oder ein Spezialpinsel, mit denen man schnell den Sensor entstauben kann.
  • 6. Auf Nummer Sicher: Wenn Sie eine Sensorreinigung vollkommen entgehen wollen, dann einfach kein Objektivwechsel vornehmen. Mit einem Universal-Zoom ist man auf der sicheren Seite, wenn man in staubreichen Gegenden fotografiert.

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Apr 27 2009

Sensorreinigung – Wenn Staub zur Plage wird

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein, Tipps und Tricks

Da macht man die tollsten Fotos und stellt dann hinterher fest, dass Staub auf dem Sensor die Fotos unansehnlich gesprenkelt hat. Das ist ziemlich ärgerlich und später nur mühselig mit einem Bildbearbeitungsprogramm zu retuschieren. Gute SLR´s haben dafür die Funktion „Sensorreinigung”. In Test wurde aber bewiesen, dass diese Funktion bei den meisten Kameratypen nicht ausreichend ist. Im Test waren Canon 400D, Olympus E-510, Samsung GX-10 und die Sony Alpha 100.

Am Besten schnitt die Olympus E-510 ab, die den Sensor am besten reinigte, ihr folgte die Canon 400D, die nach der Reinigung jedoch noch dreimal mehr Verschmutzung als die Olympus aufwies. Die Sony Alpha 100 schnitt am schlechtesten ab, hinter der Samsung GX-10. Bei den beiden letzteren war die automatische Sensorreinigung nicht besonders gut. Nach der Reinigung hat sich der Verschmutzungszustand nur unwesentlich verbessert.

Fazit: Um eine manuelle Sensorreinigung kommt man wohl nicht herum. Besonders wenn man an Orten fotografiert hat, wo viel Staub in der Luft hing. Beispielsweise an der windigen See oder auf einem Rennplatz. Im Handel sind für die manuelle Sensorreinigung einige Produkte erhältlich.

  • 1. Da gibt es unter anderem das Dörr Sensor-Cleaning System. Das System funktioniert mit einer Druckluftflasche und Saugaufsatz, mit dem der Staub vom Sensor gesaugt wird. Festsitzender Staub kann mittels Swabs feucht entfernt werden. Der Vorteil dieses System liegt darin, dass keine Staubverwirbelungen entstehen. Nachteilig ist sein Preis, der bei knapp 80 Euro pro Set liegt.
  • 2. Blasebalg. Einen Blasebalg zur Sensorreinigung gibt es von einigen namhaften Herstellern und ist für etwa 10 Euro erhältlich. Mit einem Blasebalg lässt sich Staub einfach und effektiv wegblasen. Der Vorteil liegt beim kleinen Preis und seiner einfachen Handhabung. Bei festsitzender Verschmutzung ist er jedoch keine Hilfe.
  • 3. Visible Dust Arctic Butterfly: Hinter diesem klanghaften Begriff verbirgt sich ein rotierender Pinsel. Die Pinselborsten laden sich statisch auf und ziehen den Staub einfach an. Die Reinigungswirkung und auch die Handhabung wurden mit gut bezeichnet. Nachteilig ist jedoch sein hoher Preis, der zwischen 70 und 180 Euro liegt.
  • 4. Methylalkohol plus Wattestäbchen. Wohl die bekannteste Art Sensoren zu reinigen und zudem die günstigste. Der Vorteil liegt darin, dass auch starke Verschmutzung entfernt werden kann. Für losen Staub ist jedoch diese Reinigung nicht notwendig. Der Preis liegt zwischen 3 und 25 Euro, je nach dem ob man einfache Wattestäbchen nutzt oder spezielle Reinigungs-Swabs. Nachteilig: Methylalkohol muss speziell gelagert werden, da er hochentflammbar ist. Zudem greift der Alkohol Lacke an, weswegen bei der Handhabung Vorsicht geboten ist.

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