Apr 04 2008

Perfekte Landschaftsaufnahmen mit der Digitalkamera

Autor: Rico. Abgelegt unter Bildgestaltung

Fast jeder macht im Urlaub Landschaftsaufnahmen, die dann aber doch in den Weiten des PC verschwinden, weil ihnen das gewisse Etwas fehlt, das sie interessant erscheinen läßt. Die heutigen Digitalkameras machen es dem Anwender schon einfach, ohne große Kenntnisse über Blendeneinstellungen und ISO-Zahlen, in jeder Situation gute Fotos zu machen. Bei Landschaftsaufnahmen sollte das entsprechende Programm eingestellt sein. Ist man in den Bergen oder am Wasser, ist es sinnvoll einen UV-Filter vorzusetzen, der einen Blaustich auf den Aufnahmen verhindert und die Farben klarer hervortreten läßt.

Neben der technischen Seite sollte die kreativen Tricks für gute Fotos nicht vernachlässigt werden. Hier ist besonders der Bildaufbau anzusprechen. Fotografen teilen sich das Motiv im Sucher in Dritteln ein. Soll z.B. ein außergewöhnlicher Baum fotografiert werden, so bekommt das Bild mehr Spannung wenn er im ersten oder letzten Drittel des Bildes platziert wird, statt symmetrisch in der Mitte. Das gleiche gilt für einen spektakulären Wolkenhimmel. Hier sollte der Himmel zwei Drittel einnehmen, während das untere Drittel der Landschaft vorbehalten bleibt. Tiefe erzeugt man, indem man ein Objekt aus dem Vordergrund mit in den Sucher nimmt. Dies kann ein Mauervorsprung, ein Zweig oder ähnliches sein. Doch sollte dieses Objekt nicht allzu sehr von der Landschaft ablenken, sondern diese ergänzen.

Ist ein gutes Foto vom Bildaufbau einmal nicht so gut gelungen, kann dieses nachträglich mit einem Fotoprogramm entsprechend beschnitten werden. So lassen sich auch nicht perfekte Fotos noch verbessern.

Bevor es aber auf Fotosafari nach Afrika geht, sollte man etwas üben, damit die Landschaftsaufnahmen dann auch wirklich gelingen.

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