Mrz 12 2010
Fotos zuschneiden
Bilder im Handumdrehen gelingen oftmals nur den geübten Fotografen. Das Fotografieren ist die eine Sache, die eigentliche Arbeit allerdings beginnt meist erst danach am Computer. Auf die nachträgliche Bildbearbeitung verzichtet heute kein Fotograf mehr. Selbst Hobbyfotografen bereiten ihre Aufnahmen immer nachträglich noch einmal auf. Spezielle Bildbearbeitungssoftware als Freeware oder Shareware gibt es in großer Anzahl. Ob nun Amateur oder Profi, mit ein wenig Geschick und Kreativität können kleine Kunstwerke geschaffen werden.
Bildgestaltung im Fokus
Die Bildgestaltung ist ein interessantes Thema. Die Fotos von professionellen Fotografen lassen oftmals erkennen, dass sie ihr Motiv immer auf das Wesentliche reduzieren. Das geschulte Auge findet im Bild natürliche Linien und Strukturen. Diese sollten nach Möglichkeit auf der Aufnahme betont werden. Wird beispielsweise eine Brücke als Motiv gewählt, so kann das Brückengeländer als sogenannte Fluchtlinie dienen, die in die Tiefe führt.
Nicht benötigte Elemente, die versehentlich auf den Bildrand geraten sind, können nachträglich sehr einfach am PC weggeschnitten werden. Auf diese Weise lassen sich Elemente einfach ausradieren, die die gesamte Aufnahme störend beeinflussen. Das Werkzeug im Bildbearbeitungsprogramm hierzu nennt sich „digitale Schere“. Allerdings sollte man mit dem Zuschneiden von Fotos etwas vorsichtig sein. Wird zu viel weggeschnitten, kann die Aufnahme auch schnell einmal ihre Wirkung verlieren.
Ein kleiner Tipp: Befinden sich beispielsweise zwei Elemente auf einem Foto zu weit auseinander beziehungsweise ist zu viel Raum dazwischen vorhanden, können diese Motive mithilfe der entsprechenden Software zusammengeschoben werden. Mit diesem kleinen Trick erhält das Foto eine neue Optik und wirkt viel positiver auf den Betrachter.
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