Mrz 11 2011

3D Fotografie – Stereoskopie

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken

Die 3D Technik ist immer weiter auf dem Vormarsch. So gibt es neben 3D Kinofilmen mittlerweile sogar 3D-fähige Fernseher und Spiele mit 3D-Modus.  Entsprechend verwirrend ist hier der Ausdruck 3D Fotografie. Diese ist nämlich keineswegs eine technische Neuerung, sondern existiert bereits wesentlich länger. Besser bekannt ist die 3D Fotografie auch unter dem weniger irreführenden Namen Stereoskopie. Dabei handelt es sich eigentlich gar nicht um ein wirkliches 3D Bild, sondern vielmehr um zwei ähnliche, in 2D aufgenommene Bilder, die eine räumliche Tiefe vermitteln.

Grundlage für das Verständnis der 3D Fotografie ist die Tatsache, dass wir Gegenstände mit unserem linken Auge im Vergleich zu unserem rechten Auge, aufgrund der unterschiedlichen Blickwinkel, etwas versetzt wahrnehmen. Diese leicht unterschiedlichen Perspektiven sind der Grund dafür, dass wir dreidimensional sehen können. Die Stereoskopie macht sich jetzt genau diese Tatsache zu Nutze, indem sie das gleiche Motiv aus zwei leicht versetzten Perspektiven fotografiert und damit die unterschiedlichen Blickwinkel unserer beiden Augen simuliert.

Die bei der Stereoskopie angewandten Verfahrensweisen unterscheiden sich allerdings voneinander. Eine populäre und relativ einfachere Möglichkeit zur Simulation eines 3D Eindruckes eines Bildes ist beispielsweise die sogenannte Kreuzblicktechnik. Dabei sollen die beiden leicht versetzten zweidimensionalen Bilder durch bewusstes Schielen so übereinander gelagert werden, dass ein drittes – zunächst verschwommenes – Bild erzeugt wird, das den gewünschten 3D Effekt aufweist. Prinzipiell wenden wir den Kreuzblick in unserem täglichen Leben immer dann an, wenn wir einen Gegenstand nah fokussieren, also beispielsweise beim Lesen. Durch entsprechendes Training schafft es das Auge nach einiger Zeit auch bei weiter entfernten Gegenständen das, zunächst verschwommen erscheinende Bild, scharf  abzubilden.

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Mrz 08 2011

Fisheye

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Das Fisheye ist ein Spezialobjektiv, das Aufnahmen ermöglicht, die mit keinem anderen Objektiv machbar sind. Seinen Namen trägt das Objektiv, weil es Bilder so abbildet wie sie von einem sich unter Wasser befindenden Fischauge wahrgenommen werden würden. Charakteristisch für das Fisheye ist dabei die sehr große tonnenförmige Verzeichnung. Alle geraden Linien, die nicht genau durch den Bildmittelpunkt verlaufen, erscheinen dabei gekrümmt. Dieser Effekt wird umso stärker je weiter die Objekte von der Bildmitte entfernt sind. Der große Vorteil, den das Fisheye gegenüber anderen Objektiven hat, ist dessen beeindruckend großer Bildwinkel von meist 180° – in Ausnahmefällen sogar von bis zu 220°.

Für normale Aufnahmen wie beispielsweise Portraits ist das Fisheye-Objektiv folglich denkbar ungeeignet. Hierbei hätte man den Eindruck in eine Art Zerrspiegel zu schauen, der die Motive auf eine geradezu lächerlich-groteske Art und Weise entstellt. Die Liste der sinnvollen Einsatzmöglichkeiten ist kurz und die Verwendung des Fisheye-Objektivs sollte wohl überlegt sein.

Zum einen sind Effektbilder verschiedener Arten mit dem Fisheye denkbar. Gerade, wenn von einem höhergelegenen Standpunkt wie beispielsweise einem Hochhaus oder einem Berg aus die Erdkrümmung simuliert werden soll, eignet sich das Spezialobjektiv hervorragend. Ansonsten findet das Fisheye vor allem bei Landschaftsfotografien Verwendung, in denen ein großer Bildwinkel oft von Vorteil ist. Schafft man es hierbei die Horizontlinie möglichst exakt durch den Bildmittelpunkt laufen zu lassen, dann sind auch die entstehenden Verzerrungen oft minimal.

Großer Nachteil des Fisheye-Objektivs ist neben dessen geringen Einsatzmöglichkeiten vor allem der meist sehr hohe Anschaffungspreis, der es Hobbyfotografen im Regelfall leider verwehrt mit den durchaus interessanten Möglichkeiten des Spezialobjektivs herumzuexperimentieren.

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Feb 25 2011

Externer Blitz: Wann ist direktes oder indirektes Blitzen besser?

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken

Jeder Hobbyfotograf dürfte bestätigen können, dass die Fotografie eine Kunst für sich ist. Allein beim Blitzen bietet sich schon eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten, deren Sinnhaftigkeit stark mit dem jeweiligen Objekt, dem Setting und der Perspektive  zusammenhängt.

Zwei der wichtigsten Blitzarten sind der direkte und der indirekte Blitz. Das direkte Blitzen ist das Standardverfahren und damit die unkomplizierteste Art des Blitzens. Mit dem direkten Blitz ist jede Kamera ausgestattet. Dieser beleuchtet bei Betätigung einfach das anvisierte Motiv und ermöglicht so eine entsprechende flächige Aufhellung. Der direkte Blitz bringt jedoch diverse Nachteile mit sich. Da beim direkten Blitzen die Lichtintensität mit der Entfernung abnimmt, werden weiter entferntere Flächen wesentlich schwächer ausgeleuchtet als nähere, was ein häufiges Überstrahlen näherer Objekte zur Folge hat. Darüber hinaus kommt es beim direkten Blitzen zu Schlagschatten und oft auch zu lästigen Reflexionen. Gerade für Portraitfotos ist der direkte Blitz also ungeeignet, da er nicht nur auf spiegelnden Oberflächen wie beispielsweise Brillen, sondern auch auf der Haut Reflexionen verursacht, die später nachbearbeitet werden müssen.

Wesentlich bessere Ergebnisse erzielt man grundsätzlich mit dem indirekten Blitzen. Dieses wird durch  einen drehbaren Aufsteckblitz ermöglicht. Das indirekte Blitzen erfolgt durch das Drehen des Blitzes auf reflektierende Flächen wie helle Wände, Decken oder andere großflächige Reflektoren. Die daraus resultierende Reflektion des Lichtes sorgt dafür, dass das jeweilige Motiv relativ gleichmäßig ausgeleuchtet wird, wodurch es zu keinen Reflexionen und wesentlich weniger Schattenbildung kommt. Zu beachten ist dabei allerdings, dass der Blitz über eine gewisse Leistungsfähigkeit verfügen sollte, da durch den verlängerten Weg des Lichtes und die damit verbundene größere Streuung beim indirekten Blitzen teilweise ein nicht unerheblicher Teil des Lichtes verloren geht. Wer farbige Flächen als Reflektor nutzt, muss zudem den so entstehenden Farbstich mit einplanen.

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Dez 01 2010

Digitale Kameras und die Kälte

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Schnee und winterliche Motive laden auch in der kalten Jahreszeit zum Fotografieren ein. Während mechanischen Kameras die Kälte gar nichts ausmacht, sollte man bei digitalen Kameras Einiges bedenken.

Ein echtes Problem ist Kondenswasser, das auftreten kann, sobald die Kamera ins Warme kommt. Geht es dann wieder zurück in die Kälte, kann das Kondenswasser auf der Kamera und am Objektiv festfrieren.

Sobald man ins Warme kommt, sollte man die Kamera nicht direkt neben die Heizung legen, sondern in der Fototasche für einige Stunden in einem kühlen Raum belassen (z.B. Hausflur). Das bewirkt, dass sich die Kamera langsam erwärmt und abtrocknen kann. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Kondenswasser in die Kamera dringt und diese im schlimmsten Fall die Elektronik beschädigt.

Ein anderes Problem besteht bei manchen Akkus, die bei Temperaturen unter 0° C nicht mehr funktionieren. Am Besten nimmt man Ersatzakkus mit oder trägt den Akku bei Nichtgebrauch der Kamera in der Hosentasche bei sich.

Die Elektronik bleibt von kalten Temperaturen nicht verschont. Allerdings ergibt sich dadurch ein positiver Nebeneffekt. Das Bildrauschen wird reduziert und die Farben werden kräftiger. Wer dies nicht möchte, sollte seine Bilder im RAW-Format aufnehmen und später mit einem Bildbearbeitungsprogramm korrigieren.

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Okt 22 2010

Neue DSLR von Sony für Fortgeschrittene

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Auf der diesjährigen Photokina in Köln waren gleich 4 neue DSLR von Sony zu bestaunen. Neben zwei neue Modelle der 500er Reihe, gab es die zwei superschnellen A33 und A55 zu sehen.

Die Highlights der neuen A560 und A580 sind unbestritten die neuen Sensoren. Mit ihnen können Full-HD Videos in super Qualität, sprich in 1080i, gedreht werden. Interessant ist auch der Schwenkpanoramamodus. Mit ihm lassen sch 360° Panoramavideos einfach per Klick verwirklichen. Damit entfällt das Nachbearbeiten am PC.

Alle vier neuen Modelle von Sony haben einen 23,4×15,6 mm großen CMOS Sensor und Bildchips von 14,2 oder 16,2 Megapixel. Die ISO-Empfindlichkeit wurde gegenüber den älteren Modellen erweitert und ist nun bis ISO 12.800, bzw. im Frame-Modus auch bis 25.600 einstellbar. In diesem Modus sind 6 Bildaufnahmen am Stück möglich.

Die Kameras aus der 500er Reihe warten zudem mit einem um 90° schwenkbarem 3,0“ Display auf. 921.600 Pixel sorgen für eine sehr gute Auflösung. Die Fotos können optimal schon auf der Kamera geprüft werden.

Das Design der neuen Sony´s wurde ebenfalls überarbeitet. Die neue Lederoptik wirkt edel und zeitlos und fühlt sich in der Hand besonders angenehm an. Trotz vieler Funktionen weisen die neuen DSLR erstaunlich wenige Bedienknöpfe auf, damit alles schön übersichtlich bleibt. Preislich liegt die A560 bei rund 650 Euro, die A580 bei 800 Euro.

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Sep 24 2010

Bohnensack statt Stativ

Autor: Andrea. Abgelegt unter Tipps und Tricks

Normalerweise gehe ich nie ohne Kamera aus dem Haus, schließlich könnte man DAS Motiv seines Lebens verpassen. Doch die komplette Kameraausrüstung mit zu nehmen, erscheint mir bei vielen Gelegenheiten doch zu umständlich. Besonders das Stativ, das ja doch sehr wichtig ist, ist sperrig und zu unhandlich, um es auf jeden Spaziergang mitzunehmen.

Aber schlaue Erfinder haben dafür eine Lösung gefunden – den Bohnensack. Als ich zum ersten Mal davon hörte, stellte ich mir einen großen Sack mit Bohnen vor, aber das ist nicht gemeint. Dieser Bohnensack oder auch Beanbag genannt wird von RiceQ® hergestellt und erinnert an einen Kirschkernsack, den man zum Kühlen oder Wärmen von schmerzenden Muskeln verwendet.

Im Video kann man sehr gut sehen, wie er verwendet wird. Ich finde, dass ist eine ideale und leichte Lösung, wenn man unterwegs auf das Stativ verzichten möchte. Aber wenn man genauer darüber nachdenkt, dann würde es wohl auch ein Kirschkernkissen tun.

Video: Bohnensack

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Aug 06 2010

Kamerataschen und Rucksäcke für die DSLR

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Wer eine DSLR und ein oder zwei kleinere Objektive besitzt, wird in den meisten Fällen mit einer Colttasche auskommen. Sobald aber mehr Zubehör hinzukommt, wird man sich Gedanken um eine Kameratasche oder einem Kamerarucksack machen müssen.

Man sagt, dass ein aktiver Hobbyfotograf mindestens 3 Taschen benötigt. Eine kleine für kleinere Ausflüge, einen Rucksack für ernsthafte Fotoarbeiten und eine Hüfttasche, die mehr Beweglichkeit zulässt, wenn man sie benötigt.

Kameratasche

Meist bezeichnet man damit eine Schultertasche. Sie ist vorteilhaft, wenn man schnell an sein Equipment gelangen möchte, beispielsweise zum Objektiv wechseln. Hier wäre ein Rucksack umständlich, da man ihn immer wieder dafür abnehmen muss.

Kamerarucksack

Äußerlich sieht er wie ein gewöhnlicher Rucksack aus, ist aber mit einer besonderen Inneneinrichtung versehen, die Kamera und Objektive gut schützt. Es sind Rucksäcke im Handel, die nur die Fotoausrüstung aufnehmen und andere, in denen eine kleinere Fotoausrüstung im unteren Teil untergebracht wird. Im oberen Teil können andere Utensilien, wie Regenjacke, Proviant oder sonstiges verstaut werden. Unterwegs beobachte ich oft, dass Fotografen ihre Rucksäcke auf den Bauch tragen, um schneller an das Zubehör zu gelangen, aber auch, um ihre Ausrüstung vor Diebstahl zu schützen.

Gerade im Urlaub, an Bahnhöfen, vor Flughäfen und dort wo Menschenmengen auflaufen, besteht immer die Gefahr, dass Taschendiebe sich unbemerkt am Rucksack zu schaffen machen. Einige Fotorucksäcke sind deshalb so konzipiert, dass man sie nur am hinteren Teil öffnen kann – also dem Teil, der am Rücken aufliegt. Bei denen haben Taschendiebe keine Chance und bäuchlings getragen, gelangt man sehr gut an die übrige Ausrüstung.

Um seinen herkömmlichen Fotorucksack vor fremden Zugriffen zu schützen, empfiehlt es sich, kleine Vorhängeschlösser an den Reißverschlußzippern anzubringen. Auch sind Netze im Handel, mit denen man seinen kompletten Rucksack überzieht und sie auf diese Weise vor Dieben schützt.

Fotokoffer

Fotokoffer schützen die Fotoausrüstung bei Flügen besonders sicher. Für unterwegs sind sie allerdings unpraktisch, zumindest in der Natur. Bei großen Ausrüstungen können die Koffer auf einem Trolly bequem gezogen werden. Für Aufnahmen in der Stadt sind sie daher bestens geeignet. Fotokoffer können aus leichtem Alu bestehen oder auch ein Hartschalenkoffer aus ABS-Kunststoff sein.

Hüft- und Gurttaschen

Diese sind auf Wandertouren sehr günstig, wenn man freie Hände braucht und trotzdem schnell an sein Zubehör kommen möchte. Sie können jedoch auf Dauer recht unbequem werden, besonders in der kalten Jahreszeit, wenn man dicke Jacken trägt.

Fotowesten

Fotowesten werden von vielen Fotografen bevorzugt, denn in dieser lassen sich Objektive und weiteres Zubehör ruckzuck verstauen und wieder vorholen. Daneben bietet sie genügend Bewegungsfreiraum, können aber je nachdem was dort ungebracht wird, ziemlich schwer werden. Deswegen sollte man beim Kauf einer Fotoweste darauf achten, dass diese im Bereich der Schultern gut gepolstert ist. Für den Sommer gibt es spezielle Sommerwesten mit Netzeinsatz, die für eine bessere Lüftung sorgen.

Qualität von Fotorucksäcken und Fototaschen

Es versteht sich von selbst, dass Fototaschen robust sein müssen. Auf eine gute Verarbeitung und starken Nähten ist daher besonders zu achten. Daneben ist auch der Regenschutz nicht unwichtig. Rucksäcke und Taschen sollten wasserdicht sein und Regenschauer, Spritzwasser und Gischt aushalten können. Für lange Touren empfiehlt es sich, eine Regenhaube mit zu führen, die man über den Rucksack stülpt und ihn und noch wichtiger, die Kameraausrüstung, doppelt schützt.

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Mai 20 2010

Fotos für Blogs und Webseiten

Autor: Andrea. Abgelegt unter Allgemein

Das Thema ist immer wieder im Internet aktuell, besonders unter Bloggern, Onlinetextern und Webmaster. Wie ist es nun mit der Verwendung von Fotos für das Internet?

Es gibt einige Bilddatenbanken, die kostenlos für Blogs und Webseiten, Fotos zur Verfügung stellen. Doch bevor man sich Bilder herunter lädt und in sein Webprojekt einbindet, sollte man sich unbedingt die Lizenzen ansehen, die bei den Fotos angegebenen sind. Manche Lizenzen sind für die kostenlose Nutzung, wenn das Blog nicht kommerziell genutzt wird. Ist z.B. Adsense-Werbung eingeblendet, gilt das Blog als kommerziell. Das gleiche gilt für Blogs, die der Werbung für Produkte oder Onlineshops dienen. Andere Fotografen erlauben die kommerzielle Nutzung, jedoch nur, um diese Fotos auf Webseiten einzublenden. Der Verkauf und Druck auf  Printmedien etc. ist natürlich damit nicht gemeint.

Auf der sicheren Seite ist man als Blogger, wenn man seine Fotos direkt aus Bildagenturen kauft. Es werden dafür verschiedenen Lizenzen angeboten – Lizenz für Blogs, Webseiten, Print etc. Ein Foto für ein Blog kostet ca. 1,99 Euro, für die Webseite ca. 4,99 Euro.

Gewerbliche Dienstleister, die Blogs für andere führen, können die Nutzungsrechte für eingekaufte Fotos nicht abtreten. Deswegen muss immer der Nutzer, in diesem Fall der Kunde, das Foto selbst erwerben.

Bei der Verwendung kostenloser Fotos sollte man daran denken, auf der Webseite die Quelle zu nennen. Es ist meines Wissen nicht nötig den Fotografen extra zu nennen, doch ein kostenloses Foto, das einem nützlich ist, sollte einem die Nennung des Fotografen wert sein!

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Mrz 19 2010

Lichtspielereien mit der Kamera

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken

Die Belichtung spielt in der Fotografie eine große Rolle. Wer sich mit Belichtungszeiten auskennt, kann mit kleinem Aufwand große Kunstwerke schaffen. Bei vielen digitalen Kameras hat man die Möglichkeit, zwischen automatischer oder manueller Belichtung zu wählen. Einige Kameras besitzen spezielle Programme, beispielsweise für Landschafts- oder Porträtaufnahmen. Bei diesen Programmen wird die Fotoaufnahme komplett automatisch belichtet. Bei den sogenannten Kreativprogrammen geht es teilweise automatisch zu, das heißt, der Nutzer bekommt Mitsprache gewährt. Allerdings verfügt jede Kamera über andere Funktionen, die man sich anhand des zugehörigen Handbuchs aneignen muss.

Kleine Kunstwerke durch Lichtspiele schaffen

Gerade die engagierten Fotografen sind den Konstrukteuren einer Kamera dankbar, wenn sie zur Erzielung von besonderen Effekten die Belichtung selbst übernehmen können. Der Fotograf weiß, dass Augen sowie Kameras extrem lichtempfindlich sind. Die menschlichen Pupillen öffnen sich weiter, je weniger Licht vorhanden ist. Die fehlende Helligkeit wird dadurch ausgeglichen. In der Fotografie wird die Öffnung der Blende vergrößert, um die geringere Lichtintensität zu kompensieren. Der Aufnahme-Chip einer Digitalkamera kann allerdings das Licht sammeln, was dem menschlichen Auge nicht möglich ist. Hieraus ergibt sich: Je länger der Verschluss geöffnet ist, umso größer die Lichtmenge, die bei unveränderter Blendenöffnung den Sensor erreicht.

Die Belichtungszeiten

Kurz- oder Langzeitbelichtung? Lange Belichtungszeiten lassen bewegte Objekte fließen. Schön anzusehen ist dies bei einem Wasserfall. Je länger die Belichtungszeit ist, umso fließender erscheint der Wasserfall auf dem Foto. Bei kurzer Belichtungszeit friert der Wasserfall ein, als würde die Zeit stehen bleiben, sodass sogar einzelne Wassertropfen erkennbar werden. Beide Varianten ergeben wunderschöne Ergebnisse. Bewegte Motive oder nächtliche Aufnahmen stellen ebenfalls Herausforderungen dar, die mit der passenden Belichtungszeit gut gelöst werden können. Für erfahrene Fotografen stellt das Spiel mit der Belichtung kein Problem dar. Für Anfänger jedoch beginnt erst einmal die lange Zeit des Übens und Herausfindens, welches Motiv mit welcher Belichtungszeit am besten zur Geltung kommt.

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Mrz 12 2010

Fotos zuschneiden

Autor: Andrea. Abgelegt unter Bildgestaltung

Bilder im Handumdrehen gelingen oftmals nur den geübten Fotografen. Das Fotografieren ist die eine Sache, die eigentliche Arbeit allerdings beginnt meist erst danach am Computer. Auf die nachträgliche Bildbearbeitung verzichtet heute kein Fotograf mehr. Selbst Hobbyfotografen bereiten ihre Aufnahmen immer nachträglich noch einmal auf. Spezielle Bildbearbeitungssoftware als Freeware oder Shareware gibt es in großer Anzahl. Ob nun Amateur oder Profi, mit ein wenig Geschick und Kreativität können kleine Kunstwerke geschaffen werden.

Bildgestaltung im Fokus

Die Bildgestaltung ist ein interessantes Thema. Die Fotos von professionellen Fotografen lassen oftmals erkennen, dass sie ihr Motiv immer auf das Wesentliche reduzieren. Das geschulte Auge findet im Bild natürliche Linien und Strukturen. Diese sollten nach Möglichkeit auf der Aufnahme betont werden. Wird beispielsweise eine Brücke als Motiv gewählt, so kann das Brückengeländer als sogenannte Fluchtlinie dienen, die in die Tiefe führt.

 Nicht benötigte Elemente, die versehentlich auf den Bildrand geraten sind, können nachträglich sehr einfach am PC weggeschnitten werden. Auf diese Weise lassen sich Elemente einfach ausradieren, die die gesamte Aufnahme störend beeinflussen. Das Werkzeug im Bildbearbeitungsprogramm hierzu nennt sich „digitale Schere“. Allerdings sollte man mit dem Zuschneiden von Fotos etwas vorsichtig sein. Wird zu viel weggeschnitten, kann die Aufnahme auch schnell einmal ihre Wirkung verlieren.

Ein kleiner Tipp: Befinden sich beispielsweise zwei Elemente auf einem Foto zu weit auseinander beziehungsweise ist zu viel Raum dazwischen vorhanden, können diese Motive mithilfe der entsprechenden Software zusammengeschoben werden. Mit diesem kleinen Trick erhält das Foto eine neue Optik und wirkt viel positiver auf den Betrachter.

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